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Elbe-Freizeitland in Königstein investiert bis kommendes Frühjahr 700.000 Euro in neue Spaßgeräte

Elbe-Freizeitland in Königstein investiert bis kommendes Frühjahr 700.000 Euro in neue Spaßgeräte

Über Wellen rutschen oder fliegen wie in einem Katapult: Das Elbe-Freizeitland Frank Nuhn in Königstein hat nicht nur die Elbeflut überstanden, sondern wartet mit zwei neuen Attraktionen auf.

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Jessica Günzel (l.) und Liv Winkler sausen auf Matten die neue Wellenrutsche in Königstein hinunter.

Quelle: Marko Förster

Königstein. Sie sind der Anfang für Neuerungen in dem Freizeitpark, die den Besuchern ab 2014 mehr Nervenkitzel bieten sollen. Rund 700 000 Euro werden dafür investiert, berichtet Geschäftsführer Frank Hausdorf.

Von der S-Bahn und der Bundesstraße aus von weitem sichtbar steht seit diesem Frühjahr ein Eisenturm in dem Erlebnispark an der Schandauer Straße. An den Seiten ragen schräg Eisenstäbe in die Höhe. Daran sind Gummiseile befestigt. Am anderen Ende auf dem Boden hat ein wagemutiger Gast Stellung bezogen. Eine Seilwinde springt an und strafft die Seile. Das Gebilde gleicht immer mehr einer riesigen Zwille. Dann löst ein Mitarbeiter des Freizeitlands die Halterung am Boden. Der Besucher hebt ab und wird rund 30 Meter in die Höhe geschnipst. Dann geht es im freien Fall nach unten, bis die Seile ihn auffangen und wieder hoch katapultieren. "Bungee-Jumping verkehrt herum" fasst Freizeitland-Sprecherin Diana Lesche das Prinzip der neuen Attraktion zusammen. "Himmelstürmer" heißt sie und besteht aus vier Schleudern.

Der neue Turm hat noch mehr zu bieten. An der Elbseite befindet sich eine riesige Wellenrutsche. Sie ist elf Meter hoch und 22 Meter lang. Auf vier Bahnen können die Parkbesucher mit unterschiedlicher Geschwindigkeit rutschen. Matten liegen bereit, denn "ohne funktioniert es nicht", sagt Hausdorf.

Mit der Wellenrutsche sind die Investitionen im sechs Jahre alten Freizeitpark noch nicht beendet. Zum Turm gesellen sich noch ein Piratennetz zum Klettern sowie ein Riesenballpool, wo man in Tausenden von Bällen badet. Netz und Pool werden im nächsten Jahr eröffnet, informiert Lesche.

Dann soll auch ein zweiter Turm stehen. Die Fundamente neben dem Labyrinth am Haupteingang sind bereits gegossen. Am künftigen Eisenkoloss ist Mut und Schwindelfreiheit gefragt. Beim "Houserunning" können die Besucher künftig die Turmwände in der Waagerechten entlangrennen. Brückenspringen ist eine weitere Aktivität, die er bietet. Die andere ist der "Flying Fox". Ein Seil wird künftig die beiden Türme verbinden, an diesem können Mutige in großer Höhe über den Park sausen.

Eigentlich sollten beide Türme bereits in Betrieb sein. Doch die Elbeflut hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. Statt Turmbau war im Juni Aufräumen, Putzen und Reparieren angesagt, damit Spaßgeräte wie Irrgarten, Ballschussanlage, Minikart, Hochbahn, Kletterberg und Minigolf von den Besuchern genutzt werden können. Im Schnitt kommen 25 000 im Jahr. Diese Zahl wird laut Lesche dieses Jahr nicht ganz erreicht. Dafür war neben den Schließtagen während des Hochwassers das Wetter im Frühjahr zu schlecht. Doch jetzt sei der Besucherandrang gut, meint Lesche. Bis 3. November stehen die Tore täglich von 10 bis 18 Uhr offen.

@www.elbefreizeitland-koenigstein.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.07.2013

Silvio Kuhnert

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