Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Elbbrücke in Niederwartha schafft es ins Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes

Elbbrücke in Niederwartha schafft es ins Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes

Der Bauverzug der Elbbrücke in Niederwartha hat Eingang ins „Schwarzbuch" des Bundes der Steuerzahler Sachsen gefunden. 2006 hatten die Bauarbeiten begonnen, 2009 sollten die ersten Autos über die Brücke zwischen Dresden und Radebeul rollen.

Voriger Artikel
Eine Begegnung mit Afrika in der Herderhalle Pirna
Nächster Artikel
Vadossi investiert drei Millionen Euro in den Betrieb in Radebeul

Die Niederwarthaer Brücke, hier ein Archivbild von 2009, ist immer noch nicht fertig. Die Mehrkosten werden auch vom Steuerzahlerbund moniert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Doch während die Brücke längst fertig ist, wird noch immer an der Zufahrt gebaut. Hochwasserschutzmaßnahmen hatten zur Umplanung geführt, der Steuerzahlerbund kritisiert hierbei das eigenmächtige Vorgehen der Verwaltung, welches zu erheblichen Mehrkosten geführt hätte.

Auch zahlreiche andere Verkehrsprojekte sind im Schwarzbuch aufgelistet. Zusätzliche Kosten in Höhe von mehr als drei Millionen Euro moniert der Steuerzahlerbund durch Baufehler bei einer Ortsumgehung in Waldenburg im Landkreis Zwickau. Die sei an einer Stelle im Remser Ortsteil Kertzsch so eng gebaut worden, dass Lkws sie nicht in alle Richtungen befahren könnten, derzeit sei eine zusätzliche Ampel nötig. Nach Angaben des Steuerzahlerbundes werden die ursprünglich mit 7,2 Millionen Euro angegebenen Baukosten bei weit über 10 Millionen Euro liegen.

Kritisiert wird ferner das Festhalten am unrentablen Regionalflughafen Hof-Plauen durch Subventionen in Millionenhöhe. Der Freistaat Bayern und bayerische Landkreise sichern den Betrieb der Fluglinie nach Frankfurt mit knapp drei Millionen Euro jährlich ab. Die Stadt Plauen gibt jährlich maximal 100 000 Euro hinzu. Vor einem Jahr hatte noch die komplette Streichung des Zuschusses zur Debatte gestanden, im Mai verabschiedete der Stadtrat dann einen Kompromiss, der eine Verringerung des Beitrags festschreibt.

Der Steuerzahlerbund vermeldete auch einen positiven Fall: Mit seiner Hilfe sei die Verschwendung von „einigen zehntausend Euro Steuergeldern" im Vogtland verhindert worden. So habe er den Staatsbetrieb Sachsenforst davon überzeugen können, beim Verkauf eines Grundstücks an einen Geschäftsmann auf den Rückbau eines Wasserhochbehälters zu verzichten. Dafür hätte Sachsenforst Steuergelder in Anspruch genommen, obwohl der Geschäftsmann es aus eigener Tasche bezahlen wollte.

sl / dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr