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Einkaufszentrum verdrängt 34 Parkplätze: Pirna vergibt mehr Anwohnerparkkarten, als Bewohnerparkflächen vorhanden sind

Einkaufszentrum verdrängt 34 Parkplätze: Pirna vergibt mehr Anwohnerparkkarten, als Bewohnerparkflächen vorhanden sind

Die Suche nach einem freien Parkplatz ist in Pirna häufig schwer. Die Situation wird sich nicht verbessern. Im Gegenteil: Mit dem Bau des Einkaufs- Zentrums am Scheunenhof fallen sogar 34 Anwohnerparkplätze weg.

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(Symbolfoto)

Quelle: dpa

Das ergab eine Anfrage des SPD-Stadtrats Ralf Wätzig an die Verwaltung. Wie Ordnungsamtsleiter Frank Lorenz mitteilte, fallen durch das Bauvorhaben folgende Stellflächen weg: „24 Plätze auf der Brachfläche Hospital-/Bahnhofstraße, zwei Plätze auf der Bahnhofstraße und acht Plätze auf der Hospitalstraße.“ Allerdings eine gute Nachricht gibt es. „Auf der Siegfried-Rädel-Straße gibt es keine Veränderungen“, betonte Lorenz. Als Ausgleich, weil Parkplätze wegfallen, dürfen Anrainer ihr Auto am Thälmannplatz abstellen. „Die gebührenpflichtigen Stellplätze wurden bereits im Oktober 2013 den Bewohnern zur Mitnutzung zu Verfügung gestellt“, informierte Lorenz. 22 Plätze sind es.

„Des Weiteren soll in der Tiefgarage unter dem Einkaufszentrum „Scheunenhof“ die Anmietung von Dauerstellplätzen ermöglicht werden.“ Das Center muss aber erst gebaut werden. Für den Sommer plant Investor Edeka die Grundsteinlegung. Nach rund 20 Monaten Bauzeit wird die Eröffnung sein. Für 30 Euro im Jahr können Innenstadt-Bewohner im Rathaus eine Anwohnerparkkarte kaufen. Die Nachfrage ist höher als das Angebot an Stellflächen. „Für die Altstadt, welche den Be- reich östlich der Achse Breite Straße – Grohmannstraße umfasst, gibt es 456 Bewohnerparkplätze.

Im Innenstadtbereich westlich davon bis zur Maxim- Gorki-Straße stehen 259 Stellplätze zur Verfügung“, berichtete Lorenz. Für diese 715 Plätze hatte die Stadtverwaltung im Jahr 2012 an insgesamt 1352 Pirnaer Anwohnerparkkarten ausgegeben. Im Folgejahr waren es sogar Karten. Bis Ende Januar haben 1056 eine Parkkarte für 2014 erworben. Derweil kann die Stadt mit der Vorplanung für ein P+R-Parkhaus am Busbahnhof beginnen. Der Verkehrsver- bund Oberelbe (VVO) übernimmt die Planungskosten in Höhe 25 200 Euro. „Im Ergebnis dieser Planung kann mit fundierten Aussagen zu Bau- und Betriebskosten eine Grundsatzentscheidung zum Bau des Parkhauses getroffen werden“, teilte Baubürgermeister Christian Flörke (parteilos) mit.

Silvio Kuhnert

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