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Ein neuer grüner Bulli für Radebeuler Jugendliche

Mobile Jugendarbeit Ein neuer grüner Bulli für Radebeuler Jugendliche

Robert Kaiser ist schwer begeistert: Keine vier Wochen mehr, dann wird der Radebeuler Streetworker mit einem grün lackierten VW-Bus T3, besser bekannt als Bulli, dort in Radebeul stehen, wo sich die Jugendlichen treffen.

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Streetworker Robert Kaiser freut sich über den aufgearbeiteten Bulli aus Frankreich.

Quelle: Katrin Richter

Radebeul. Seit vier Jahren arbeitet der 29-Jährige als Straßensozialarbeiter, und genauso lange schon ist er zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, um zu den Jugendlichen zu gelangen.

Jetzt bekommt der junge Mann also einen in liebevoller Kleinarbeit wieder aufgearbeiteten Oldtimer für die mobile Jugendarbeit. Mit dem auffälligen Gefährt wird er dann nachmittags und abends zu festen Zeiten am Bahnhofsplatz in Radebeul-Ost, an der Haltestelle an den Landesbühnen und in Radebeul-West Richtung Elbe parken. "Oft komme ich mit jungen Leuten ins Gespräch, die Probleme haben - mit den Freunden, den Eltern, den Lehrern, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken oder Drogen nehmen", erklärt Kaiser. Ihnen zuzuhören, sie zu beraten, ist Anliegen der mobilen Jugendarbeit.

Der Bulli hat mindestens 30 Jahre auf dem Buckel. André Rudoba, Betriebsleiter der Radebeuler Firma "Rudi's Garage - Die Käfer- und Buswerkstatt", hat ihn im Sommer in Frankreich für die Stadt Radebeul als Träger der mobilen Jugendarbeit erstanden. "Der Wagen war gut erhalten und fuhr noch, hatte allerdings einige Beulen", berichtet er. Die Mannen aus der Firma haben das Gefährt komplett zerlegt, die Karosserie wieder instand gesetzt, Roststellen beseitigt und grün lackiert. "Rund 500 Stunden Arbeit stecken da drin", sagt Rudoba. Jetzt müsse hauptsächlich noch die Innenverkleidung aufgearbeitet werden. Und das historische Oldtimer-Kennzeichen warte auch noch darauf, angebracht zu werden.

Wenn der Kleinbus fertig ist, soll er den Jugendlichen nicht nur als Aufenthaltsort dienen und die Möglichkeit zum Gespräch bieten. "Wir wollen mit dem Achtsitzer auch Ferienfahrten unternehmen und ihn als Autokino nutzen", informiert Kaiser.

Katrin Richter

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