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Ein Krönchen für Börnchen

Ein Krönchen für Börnchen

Vor lauter Stolz wird dieser Tage die kleine Ortschaft Börnchen bei Bannewitz um einiges größer. Seit Kurzem darf man sich hier eines der schönsten Straßenfeste im deutschsprachigen Raum rühmen, und das hat man auch schwarz auf weiß.

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Die längste Kaffeetafel Sachsens stand im 279 Einwohner zählenden Börnchen.

Das in Hamburg ansässige "Netzwerk Nachbarschaft" hat das Fest, das der Börnchener Heimatverein anlässlich der 700-Jahrfeier des Dörfchens vom 21. bis zum 24. Juni dieses Jahres gemeinschaftlich mit den Anwohnern auf die Beine gestellt hatte, zu einem der 18 schönsten von mehr als 80 teilnehmenden Festen in Deutschland und Österreich gekürt.

Die Initiative "Netzwerk Nachbarschaft" unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend prämiert seit acht Jahren vorbildliche Nachbarschaftsaktionen in ganz Deutschland und stellt sie einer breiteren Öffentlichkeit vor. In diesem Jahr wurde der Aktionsradius gar bis nach Österreich ausgedehnt. Den Wettbewerb um das schönste Nachbarschaftsfest gab es bereits zum dritten Mal. Neben vielen Sachpreisen winken alljährlich für die drei tollsten Festideen jeweils 1000 Euro Prämie. Dabei geht es nicht etwa um imposante Gästezahlen als vielmehr um Eigeninitiative, Familienfreundlichkeit und nachhaltige Nachbarschaftsarbeit.

Ein Fest, gemacht von Nachbarn für Nachbarn - das hatten sich auch die Börnchener für ihre 700-Jahrfeier ausgedacht. Die Jury des Nachbarschaftsnetzwerkes wickelten die Sachsen mit viel Kreativität um den Finger: Vorträge zur Ortsgeschichte, Live-Musik, Wettlöschen, Tanzauftritte der Dorfkinder, Lampionumzug, Höhenfeuerwerk - und nicht zuletzt die "längste Kaffeetafel Sachsens", ausgerechnet im 279-Seelen-Ort! "Ein tolles Fest", urteilte die Jury. Für einen der drei Hauptpreise reichte es zwar nicht ganz, dafür aber für einen der 15 Wahlpreise, die für besonders liebevolle Organisation vergeben werden. Entschieden haben sich die Börnchener für eine Button-Maschine im Wert von 450 Euro.

Hinter dem Wettbewerb steht die Idee, gute Nachbarschaft als wichtiges soziales Bindeglied zu fördern. "Bei gemeinsam organisierten Straßenfesten lässt es sich hervorragend kennenlernen und gleich wieder neue gemeinsame Projekte planen", so Sprechern Verena Krutzky. Auf der Internetplattform der 2004 entstandenen Initiative sind mehr als 160 000 Mitglieder aus Deutschland und Österreich in über 1400 eingetragenen Nachbarschaften organisiert. Mitbegründer und Unterstützer ist auch der Künstler Janosch, der eigens den "Nachbarschafts-Oscar" für besonderes nachbarschaftliches Engagement entwarf. Jane Jannke

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.11.2012

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