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Durchwachsene Saison für Elbtal-Bäder

Durchwachsene Saison für Elbtal-Bäder

Radebeul/Coswig/Weinböhla. Sonnenschein satt soll uns in den nächsten Tagen erwarten – eine passende Gelegenheit, die Badesachen noch einmal aus dem Schrank zu kramen und es den bisherigen 47 000 Besuchern im Radebeuler Bilzbad gleichzutun.

Damit kommt das Traditionsbad auf 10 000 Gäste mehr als im vergangenen Jahr. „Es gab Tage, da wurde es richtig eng im Bad“, sagt Bernd Willomitzer, Geschäftsführer der Stadtbäder und Freizeitanlagen (SBF) Radebeul.

An manchen Tagen hätten bis zu 2500 Badewillige das Gelände  bevölkert. An das Rekordjahr 1992 – damals besuchten mehr als 80 000 Personen das Bad – kommen die Zahlen indes nicht ran. „Das ist eine Frage, wie sich die Besucher aufsplitten“, so Willomitzer. Für einen neuen Besucherrekord sei das Wetter zu wechselhaft gewesen. Für den Anstieg der Besucherzahlen  im Bilzbad sorgte nicht zuletzt die Zwangspause des Lößnitzbads. Nach dem Juni-Hochwasser hatte der Natursee mit einem gestiegenen Grundwasserpegel  zu kämpfen und mussteschließlich ganz geschlossen werden. Erst seit dem 12. August kann man sich hier wieder erfrischen.

Für die Gästezahlen war diese Pause naturgemäß frappierend. Besuchten 2012 noch 17 000 Schwimmer das Lößnitzbad, sind es bisher in diesem Jahr gerade mal rund 2000. Zudem seien die Monate Mai und Juni ein Totalausfall gewesen, was Badegäste angeht, wie Willomitzer erklärt. „In beiden Monaten besuchten gerade einmal 60 Personen das Lößnitzbad.“ Wenn diese Zahlen auch nicht von einer erfolgreichen Saison zeugen, scheint das Lößnitzbad nach der neuerlichen Flut doch mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Die Schäden nach dem Hochwasser sind laut Willomitzer marginal. Lediglich ein paar Steine an den  tützmauern seien beschädigt. Diesen glimpflichen Ausgang erklärt sich der SBF-Geschäftsführer mit dem langsamen Rückgang des Grundwassers. „Das war 2002 noch ganz anders. Da ist das Wasser so schnell zurückgegangen, dass eine komplette Böschung  abrutschte.“ 70 000 Euro Schaden hatte das damals zur Folge.

Wie viel Schaden die Flut aber tatsächlich hinterlassen hat, könne man erst sagen, wenn das Wasser, das immer noch relativ hoch steht, seine ursprüngliche Höhe erreicht hat. Auch der Badesee Kötitz musste aufgrund des Hochwassers eine Zeit lang pausieren, das Gelände war überschwemmt. Lange währte die Auszeit aber nicht, was sich in den Besucherzahlen niederschlägt. 42 000 Gäste begrüßte der See bisher, lediglich 3000 weniger als im vergangenen Jahr. Darüber informiert Franziska Römer vom Betreiber Technische Werke Coswig. Wie viele Besucher in dieser Saison das Elbgaubad Weinböhla gezählt hat,  darüber wollte Gemeindesprecherin Claudia Funk noch keine Auskunft erteilen. Die Zahlen könne man erst nach Ende der Badesaison am 15. September bekannt geben.

Christin Grödel

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