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Durchwachsene Bilanz bei Lößnitzdackel und Weißeritztalbahn

Dampfeisenbahnen Durchwachsene Bilanz bei Lößnitzdackel und Weißeritztalbahn

Mit einer eher durchwachsenen Bilanz haben sowohl Lößnitzgrund- als auch Weißeritztalbahn das Jahr 2015 abgeschlossen. Die Weißeritztalbahn wurde im Vorjahr von rund 145 000 Fahrgästen genutzt (minus drei Prozent). Die Lößnitzgrundbahn verlor bei 253.000 Fahrgästen sogar noch ein Prozent mehr.

Der Lößnitzdackel schnauft durch den Bahnhof Radebeul Ost.
 

Quelle: Martin Förster

Radebeul.  Mit einer eher durchwachsenen Bilanz haben sowohl die Lößnitzgrundbahn als auch die Weißeritztalbahn das Jahr 2015 abgeschlossen. Die Weißeritztalbahn wurde im Vorjahr von rund 145 000 Fahrgästen genutzt. „Gegenüber dem Vorjahr ist das ein leichter Rückgang um drei Prozent.“, erläuterte am Donnerstag Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter
der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG). Allerdings verzeichnete die Lößnitzgrundbahn mit 253 000 Fahrgästen ebenfalls einen Rückgang, der mit vier Prozent noch höher lag.

Froß nannte den sehr ungünstigen Witterungsverlauf ausgerechnet während der Herbstferien als ein Ursache für den Rückgang. Beim Lößnitzdackel wirkte zusätzlich eine längere Schließzeit des Schlosses Moritzburg im I. Quartal.

Potential sieht die SDG insbesondere beim Fahrradtourismus. „Trotz der stärkeren Vermarktung mit den lokalen Tourismusverbänden ist noch viel Platz in den Zügen.“, stellte der Eisenbahnbetriebsleiter fest.

Wiederum mit hoher Publikumsresonanz bewährt haben sich die Schmalspurbahn-Festivals auf beiden Bahnen. Auf der Weißeritztalbahn findet es 2016 am 16. und 17. Juli, beim Lößnitzdackel am 17. und 18. September statt.

Für dieses Jahr haben SDG und VVO insgesamt 135 termingebundene Höhepunkte geplant. Zum Fasching stehen zwei Züge unter Dampf. Die Traditionsbahn setzt zusätzlich zum planmäßigren Zug ihren Faschingsexpress bereit. Auf der Weißeritztalbahn können die Jecken sich die Pfannkuchen in einem Zug schmecken lassen.

Auch der Osterhase fährt wieder Ende März im Zug mit. Ganz neu ist dagegen, dass Old Shatterhand ab 2. April regelmäßig Gast im Lößnitzdackel sein wird. Er steigt an den Wochenenden jeweils 12.56 Uhr in Radebeul Ost ein und fährt 13.33 Uhr von Moritzburg wieder mit zurück.

Auf der Weißeritztalbahn wird von der SDG ein Oma/Opa-Tag am 1. Juni und am 31. August als Ausflugspaket neu angeboten. Es umfasst eine Hin- und Rückfahrt mit dem Dampfzug, einen einstündigen Sportkurs im Hains einschließlich Imbiss mit Getränk.

Für 2016 steht der Wiederaufbau des Abschnittes zwischen Dippoldiswalde und Kurort Kipsdorf im Mittelpunkt. Die Leistung für den Lokschuppen in Kipsdorf wurde bereits an die auf Eisenbahnoberbau, Gleis- und Tiefbau spezialisierte Dresdner Firma Sersa GmbH vergeben. Für das deutlich größere zweite Baulos, welches die Gleis-, Ingenieur- und den Kabeltrassenbau umfasst, erfolgt der Zuschlag in Kürze. Die reinen Baukosten sind mit 15,5 Millionen Euro angesetzt, die Gesamtkosten mit 17,9 Millionen Euro. Froß bestätigte auf DNN-Anfrage, das diese Aufwendungen durch die vom Freistaat für den Wiederaufbau bereitgestellten Mittel abgedeckt würden.

www.loessnitzgrundbahn.de

www.weisseritztalbahn.de

Von Peter Weckbrodt

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