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Drewag: Strom in Dresden wird um rund 10 Prozent teurer

Drewag: Strom in Dresden wird um rund 10 Prozent teurer

Die Energiewende macht auch in Dresden den Strom teurer: Da die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien 2013 von knapp 3,6 auf den Rekordwert von rund 5,3 Cent pro Kilowattstunde steigen wird, müssen auch die Dresdner tiefer in die Tasche greifen.

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Im kommenden Jahr müssen Dresdner mit einer Strompreiserhöhung um zehn Prozent rechnen.

Quelle: dpa

Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann sagte auf Anfrage: „Wir rechnen damit, dass wir den Strompreis zum 1. Januar 2013 um etwa zehn Prozent erhöhen werden“. Auf einen genauen Preis will sich die Drewag noch nicht festlegen. Auch ein Sprecher des ostdeutschen Energielieferanten EnviaM sagte gestern den DNN, die Preise würden zwar angehoben. „Wann und in welcher Höhe aber können wir momentan noch nicht sagen, da uns die Höhe aller Umlagen noch nicht bekannt ist“. Wieviel die rund zehnprozentige Stromerhöhung am Ende in Euro gerechnet im Portemonnaie eines jeden Haushaltes ausmachen würde, sei zudem nicht nur vom individuellen Verbrauch, sondern auch vom gewählten Tarif abhängig, so Ostmann.

Auch die Stadtwerke Elbtal GmbH in Radebeul und Coswig sowie die Stromversorgung Pirna kündigten Preiserhöhungen an. Die vier Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und TransnetBW begründeten die Erhöhung der Umlage unter anderem mit der weiter wachsenden Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das Netz. Den Umlagebetrag für 2013 bezifferten sie auf 20,36 Milliarden Euro. Die Netzbetreiber berechnen den Anteil des Ökostroms etwa aus Windkraftanlagen, der Erzeugern zu garantierten Preisen oberhalb des Markttarifs abgenommen wird. Für die Differenz müssen Verbraucher über die Ökostrom-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aufkommen.

Die für 2013 angekündigten Strompreiserhöhungen werden nach Befürchtungen der Handwerkskammer Dresden vor allem kleine Betriebe hart treffen. So könnten etwa Bäcker oder Metallbauer die steigenden Kosten nicht 1:1 an ihre Kunden weitergeben, warnte Kammerpräsident Jörg Dittrich am Dienstag. Zugleich befürwortete er den Vorstoß von Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP), die Ökostromumlage zu reformieren und die Stromsteuer zu senken. Der bisherige „planwirtschaftliche Ansatz“ muss laut Dittrich von einer Regelung abgelöst werden, „die Preis, Klimaverträglichkeit und Versorgungssicherheit ausgewogen berücksichtigt“. Seit Montag steht offiziell fest, dass die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung von Wind- und Solarenergie ab 2013 um 47 Prozent steigt.

cat. / Skl/dpa

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