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Dresdner wollen Tom Hanks ihre DDR-Schreibmaschinen schenken

Dresdner wollen Tom Hanks ihre DDR-Schreibmaschinen schenken

Hollywood-Star Tom Hanks sammelt Schreibmaschinen und darf sich nach seinem Überraschungsbesuch im DDR-Museum Radebeul bei Dresden nun auf eine echte „Erika" freuen.

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Tom Hanks sammelt Schreibmaschinen - nachdem dies bekannt wurde, meldeten sich zahlreiche Sachsen.

Quelle: dpa

So hieß eine legendäre Schreibmaschine aus Dresden. Nachdem Hanks im Umland dreht und sich in seiner Freizeit das Radebeuler Museum ansah, meldeten sich fast 150 Leute in dem Museum, um dem Schauspieler eine alte Schreibmaschine für seine Sammlung zu überlassen, berichtet Museumsdirektor Hans-Joachim Stephan. Auch bei den DNN meldeten sich Leser, die dem US-Schauspieler ihre Sammlerstücke überlassen wollten. Unter den Offerten befand sich auch eine „Erika" des Modells „E/10" in Schwarz, die Hanks 250 Exemplare umfassende Kollektion nun ergänzen soll.

Tom Hanks, der mit Medienrummel nicht viel am Hut hat, inszeniert die Übergabe der „Erika" filmreif: Museumschef Stephan soll das gute Stück an einem geheimen Ort deponieren, wo ein Gewährsmann das Exponat dann abholt. Inzwischen hätten sich schon viele Medien in Radebeul gemeldet, selbst aus den USA, sagte der Museumschef auf Anfrage von dpa. Hanks habe sich bei seinem Besuch am 11. Oktober vor allem für Musiktruhen, Radios und anderes technisches Gerät „made in GDR" interessiert.

„Das ist für einen Amerikaner sicher eine fremde Welt", sagte Stephan. Im Besucherbuch bedankte sich Hanks für eine „faszinierende Zeitreise in die Vergangenheit". Der Schauspieler weilt derzeit zu Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz. Wo genau, ist aber ein Geheimnis der Filmcrew. Unter anderem soll auf einem Steinbruch-Gelände bei Bad Schandau gedreht worden sein.

Im Elbsandsteingebirge entstehen Szenen für den Film „Cloud Atlas" mit einem wahren Staraufgebot. Neben Hanks wirken unter anderen Halle Berry, Susan Sarandon und Hugh Grant mit. Der Film nach dem gleichnamigen Bestseller von David Mitchell soll im Herbst 2012 herauskommen. Regie führen Tom Tykwer und Andy Wachowski, von denen auch das Drehbuch stammt.

dpa / sl / cg

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