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Dresdner läuft nachts am schnellsten durch Pirnas historische Altstadt

Veranstaltung Dresdner läuft nachts am schnellsten durch Pirnas historische Altstadt

Neues Ambiente und viele Teilnehmer: Der Citylauf in Pirna war ein voller Erfolg. Obwohl Herbstferien sind, waren mehr als 100 Läufer im Fackelschein im nächtlichen Pirna unterwegs. Die Sieger kamen aus Dresden und Görlitz.

André Fischer läuft auf dem Pflaster der Pirnaer Altstadt zum Sieg.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. André Fischer aus Dresden rannte beim abendlichen Pirnaer Citylauf als Schnellster durch die Nacht. Der 29-Jährige gewann souverän die 13. Auflage und erstmals das Rennen auf den durch Fackeln erhellten Gassen und Straßen der historischen Altstadt. Schon auf der ersten von insgesamt sieben Runden lag der Vorjahres-Dritte und Zweite von 2014 vorn. Im weiteren Verlauf konnte der Aktive vom Citylauf-Verein Dresden auf der 10 000 Meter-Strecke seinen Vorsprung gegenüber den Verfolgern Maik Eisleben (33) und Robin Duha (27), beide von der Chemnitzer SG Adelsberg, stetig vergrößern. Nach 33:50 Minuten riss Fischer, der vor einer Woche den Borsberglauf über 17,5 km für sich entschieden hatte, auf dem Zielstrich vor dem Rathaus jubelnd die Arme hoch. Energisch und mit viel Schweißarbeit hatte er seine Kontrahenten auf die Plätze verwiesen. Bester Lokalmatador war Fabian Malaßa aus Pirna-Liebethal. Der 19-Jährige vom Laufteam des Leichtathletiksportvereins (LSV) Pirna gehörte mit zur Verfolgergruppe und landete denkbar knapp hinter Duha auf dem vierten Rang. Eine Sekunde trennten die beiden am Schluss.

Bei den Frauen hatte Franziska Kranich (32) aus Görlitz nach 40:29 Minuten die Nase vorn. „Das hätte ich nicht gedacht. Ich bin das erste Mal hier und gewinne“, erklärte sie. Spontan hatte sich die Sportlerin vom LSV Niesky am Nachmittag in den Zug nach Pirna gesetzt. „Die Veranstaltung vor allem in dem nächtlichen Ambiente ist super. Ich bin eigentlich trainingsfaul, hole mir meine Kondition bei Wettkämpfen“, verriet sie. Kranich ließ die Dresdnerin Christin Marx (52) vom TSV Dresden (41:07 Minuten) hinter sich. Dieser war Grit Otto (26) aus Schneeberg (41:41 Minuten) dicht auf den Fersen. Beste Läuferin aus der Sächsischen Schweiz war Anna Lamm vom MSV Meusegast. Die 21-Jährige kam als Achte nach 45:20 Minuten ins Ziel.

Obwohl zurzeit Herbstferien sind, war der Teilnehmer-Zuspruch bei der vom Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. (KSB) organisierten und von der Städtischen Wohnungsgesellschaft Pirna mbH (WGP) unterstützten Laufveranstaltung ausgesprochen groß. 114 Einzelstarter – 27 Frauen und 87 Männer - waren am Freitag Abend auf einer vom Kurs her teilweise neuen Runde unterwegs.

Beim Staffelwettbewerb gaben sich Dutzende Athleten von 46 Teams den Stab in die Hände. Schnellste Mannschaft und zugleich bester Sportverein waren die „Flachatmer/21 Run Dresden“ mit Fabian Malaßa (LSV Pirna), Jan Riedel (Dresdner SC), Jonas Zschornack (Dresdner SC), Awet Tesfandrias (Refugges Lauftreff Dresden) und Georg Bär (Citylauf-Verein Dresden). Beim zehnmal 1200 Meter-Lauf stoppte die Uhr nach 43:57 Minuten. Den Sieg bei den Fun-Teams holten sich die „Spontanen“ Sebastian Guhr, Maik Eisleben, André Fischer, Robin Duba und Johann Bürger in 47:14 Minuten und bei den Schulen die Abschlussklasse der Pestalozzi-Oberschule Pirna-Copitz mit Nico Krumbholz, Tom Schweigler, Eddy Gröschel, Jonas Bauske, Roman Kurusin, Milena Loose, Sascha Zaffke und Johannes Rühle in 52:40 Minuten.

Von Daniel Fischer

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