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Dresdner Gesellschaft für Statistik im Gesundheitswesen errichtet Neubau am Pharmapark Radebeul

Dresdner Gesellschaft für Statistik im Gesundheitswesen errichtet Neubau am Pharmapark Radebeul

Im Schatten des Pharmaparks Radebeul will sich die "GFS Gesellschaft für Statistik im Gesundheitswesen" niederlassen. Dazu lässt das Dienstleistungsunternehmen mit Standorten in Dresden-Weißig und München derzeit an der Kreuzung Meißner/Seweningstraße ein Büro- und Geschäftshaus bauen.

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An der Ecke Meißner/Seweningstraße in Radebeul entsteht der neue Standort der Statistikfirma GFS. Das Unternehmen stammt aus Bayern und hat seinen Sitz inzwischen in Dresden.

Quelle: Stephan Klingbeil

Laut "Schubert Horst Architekten" aus Dresden soll der Neubau im zweiten Quartal 2014 fertig gestellt sein. Drei Geschosse sind geplant, auch Parkplätze für die Mitarbeiter wird es geben.

Die GFS ist spezialisiert auf das Management von Krankenkassendaten, sie hilft bei Arzneimittelabrechnungen, schmiedet maßgeschneiderte Software-Lösungen für mehrere Krankenkassen mit rund 19,4 Millionen Versicherten. Die Barmer GEK ist eine ihrer Kunden.

Vor 22 Jahren war die GFS gegründet worden. Sie stammt aus dem bayri- schen Unterschleißheim nördlich von München. 1996/97 kam der neue Standort in Dresden hinzu. Dort habe der Dienstleistungsbetrieb mittlerweile auch seinen Sitz, betont Geschäftsführer Jamshid Javdani.

Am Standort des Unternehmens im Stadtteil Weißig ist auch das Gros der fast 120 Mitarbeiter beschäftigt. Ob die GFS im kommenden Jahr komplett in den Neubau nach Radebeul umzieht, kann Javdani noch nicht sagen. "Sicher ist aber, dass die meisten Mitarbeiter künftig in Radebeul arbeiten werden", sagt der ausgebildete Apotheker.

Das Unternehmen, das derzeit Umsätze zwischen fünf und sechs Millionen Euro im Jahr vorweisen kann, will außerdem weiter wachsen. Geplant seien ab 2014 Einstellungen im zweistelligen Bereich. Ferner will die GFS in Radebeul neue Dienstleistungsangebote entwickeln. Krankenkassen sollen die Kernkunden bleiben. Deren Daten sollen im Neubau, der "ein paar Millionen Euro" kostet, ebenfalls sicher sein.

"Der Umzug ist nötig, weil das alte Gebäude in Weißig mit unserer geplanten Erweiterung zu klein geworden wäre und wir so unabhängig von einem Vermieter werden", erklärt der GFS-Chef. "Mit diesem Schritt können wird außerdem Datenschutz und IT-Sicherheit in Eigenregie übernehmen."

Theoretisch hätte das Unternehmen sich auch andernorts und nicht im Wohnort des Datenschutzbeauftragten Sachsens Andreas Schurig niederlassen können. Doch habe Radebeul mit seiner Nähe zu Dresden und den Verkehrsanbindungen überzeugt. "Der Standort war für uns interessant, weil Autobahn, Flughafen und S-Bahnstation nicht weit entfernt sind und eine Straßenbahn in der Nähe hält", erklärt Javdani.

Mit dem Pharmapark hätte der Neubau an der Meißner Straße allerdings wenig zu tun. Stattdessen ist vorgesehen, einen Zaun um das Unternehmensgelände zu ziehen, das früher zu dem Pharmapark in Radebeul-Mitte gehörte. In dem noch längst nicht vollen Gewerbezentrum haben sich mehrere pharmazeutische und biotechnologisch orientierte Firmen angesiedelt und nutzen dort Labore. Dazu gehören zum Beispiel Biocrea, Meda Pharma, Riboxx und Innotere.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.07.2013

Stephan Klingbeil

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