Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdens und Radebeuls OB treffen sich zum Gespräch über Lkw-Trasse und Elbepark

Dresdens und Radebeuls OB treffen sich zum Gespräch über Lkw-Trasse und Elbepark

In einem Gespräch zwischen Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) und ihrem Radebeuler Kollegen Bert Wendsche (parteilos) soll die umstrittene Lkw-Trasse an der Grenze beider Städte Thema sein.

Womöglich geht es bei dem Treffen aber auch um die Erweiterung des Elbeparks, gegen die Radebeul 2010 eine Klage eingereicht hatte. Auf Nachfrage der DNN wollte Wendsche dies weder bestätigen noch dementieren. "Wir werden jetzt erst einmal das Gespräch abwarten", sagte der Oberbürgermeister.

Dass die angedachte Abstimmung der Dresdner Stadträte zum Planungsstopp vor sechs Tagen kurzfristig abgesetzt wurde, heißt Wendsche gut: "Das war nicht so zu erwarten." Um einen Affront mit dem Nachbarn zu vermeiden, hatte Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der die Stadtratssitzung leitete, das Thema Lkw-Trasse abgesetzt. Es sei kein guter Stil, vor einem Treffen der OB diesen Beschluss zu verabschieden.

Die Dresdner CDU hatte den Antrag dazu eingebracht, mehrere Fraktionen hatten ihre Unterstützung angekündigt. Kritiker sehen keine positiven Effekte der Trasse für Dresden und verweisen auf eine Bürgerversammlung von 2012. Viele klagten dort, dass es mit so einer Trasse mehr Verkehr, Lärm, Dreck gäbe. Dresden ist für die von den zwei Nachbarn finanzierten Planungen zuständig, weil dieser A4-Zubringer über Dresdner Terrain verlaufen würde.

Wendsche hatte den angedachten Stopp der Planungen heftig kritisiert, wunderte sich zuletzt über "Art und Weise" der Kommunikation seitens Dresden (DNN berichteten). Dabei monierte er auch den zu groß ausgefallenen Ausbau des Elbeparks, der "von der Kaufkraft aus dem Umland" profitiere. Händler in Radebeul fühlten sich in ihrer Existenz bedroht. Jüngst hatte Dresden offiziell erklärt, der Elbepark-Ausbau entspreche nicht den Vorgaben. Messungen ergaben, dass der Einkaufspark 6113m2 zu groß sei. Ein Rückbau wurde gefordert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.05.2013

Stephan Klingbeil

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr