Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Drei echte Indianer besuchen May-Museum Radebeul

Drei echte Indianer besuchen May-Museum Radebeul

Drei echte Indianer aus den USA haben sich am Dienstag im Karl-May-Museum ins Goldene Buch der Stadt Radebeul eingetragen und haben sich somit auf die Spuren der Mimen Pierre Brice und Gojko Mitic begeben.

Voriger Artikel
Tourismus-Managerin kündigt Qualitätsoffensive an
Nächster Artikel
Beutezug in Radebeuler Getränkemarkt – Unbekannte stehlen alkoholische Getränke

Die Indianer Sonny Skyhawk, Ray Halbritter und Dale Rood (v. l.) haben sich am Dienstag ins Goldene Buch der Stadt Radebeul eingetragen. Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos, r.) begrüßte die Amerikaner.

Quelle: Christian Juppe

Radebeul. Die zwei Häuptlinge Ray Halbritter vom Wolf-Clan und Dale Rood vom Schildkröten-Clan sind Vertreter von der "Oneida Nation". Die Oneida waren vor der Kolonialisierung eines der reichsten Völker Nordamerikas. Die Oneida leben im US-Bundesstaat New York, führen dort ein beliebtes Casino, von dem viele Indianer profitieren.

Begleitet wurden Halbritter und Rood von Sonny Skyhawk. Der Schauspieler vom Stamm der "Sicangu Lakota" hat in mehreren Filmen mitgespielt, so in den 1990er-Jahren in den US-Streifen "Young Guns II" und "Geronimo" an der Seite von Stars wie Kiefer Sutherland und Gene Hackman.

Gemeinsam sind die Indianer in dieser Woche in Sachsen unterwegs. Waren sie am Dienstag in Radebeul zu Gast, ging es für nun noch weiter nach Leipzig. Dort wollen sie die "Dok Leipzig", das Internationale Festival für Dokumentations- und Animationsfilm besuchen.

Die Indianer arbeiten für das Filmstudio "Four Directions", das einzige Studio, das Indianern gehört. Vom 10. bis 12. Mai 2013 wollen sie an den Karl-May-Festtagen in Radebeul teilnehmen, hatten den Kontakt zu Fest-Organisator Helmut Raeder gesucht. Sie möchten hier ihre Produktionen zeigen. "Wir wollen aber auch unsere Kultur, unsere Tradition, unsere Legenden vorstellen", erklärt Halbritter. Er hat väterlicherseits deutsche Vorfahren, ist nun erstmals in die Karl-May-Stadt gereist. Mit dem berühmten Autor haben sich vorher auch beschäftigt, sie finden die Lößnitzstadt "ziemlich aufregend". Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.11.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr