Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Drei Tage Heidenau: Mehr als 30 verletzte Beamte – nur zwei Festnahmen

Drei Tage Heidenau: Mehr als 30 verletzte Beamte – nur zwei Festnahmen

Mehr als 30 verletzte Beamte, massive Angriffe auf die Polizisten aber nur zwei Festnahmen: Die Polizei stand in den vergangenen drei Tagen von Heidenau besonders im Fokus.

Voriger Artikel
Jammernde Katzen in Coswig: Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz
Nächster Artikel
Demonstranten und Polizeichef verhindern Asylbewerber-Umzug nach Heidenau

Der Kontrollbereich in Heidenau

Quelle: Polizei

Vor allem am Freitag und Samstag wurden die teils unzureichend ausgerüsteten Einsatzkräfte von Rechtsextremen mit Steinen, Flaschen und Böllern angegriffen. Erst am Sonntag hatten die Beamten die Lage weitestgehend im Griff. Die geringe Zahl der Festnahmen bedeute aber nicht, dass es keine Strafverfolgung gebe, so die Polizei.

Vor allem am Freitag wurden die Beamten kalt erwischt. Weniger als 140 Beamte sahen sich am Abend einer Überzahl von gewaltsuchenden Neonazis gegenüber. „Der Einsatz Freitagnacht stand ganz im Zeichen der Lagebereinigung. Es gab keine Festnahmen oder Personalienfeststellungen“, musste die Dresdner Polizei am Montag zugeben.Auch am Samstag standen die Ordnungshüter, dieses Mal mit 170 Einsatzkräften wieder in der Schusslinie der Rassisten. Am Samstag gelangen zumindest eine Festnahme und 23 Personenfeststellungen.

Erst am Sonntag hatte die Polizei die Lage unter Kontrolle. Zwei Wasserwerfer sicherten die S172, dank eines umfangreichen Kontrollbereiches wurden zahlreiche kleinere Gruppen der Asylgegner in Schach gehalten. Die Beamten sprachen über 150 Platzverweise aus und stellten mehr als 140 Identitäten fest. Eingreifen mussten die Beamten am Abend, als ein Teil einer linken Demo plötzlich auf mehrere mutmaßliche Neonazis stürmte und diese verletzte. Die Polizisten drängten die Gruppe zurück.

Auch für den Sonntag wird nur eine Festnahme vermeldet, ein 29-Jähriger Asylgegner hatte kurz nach Mitternacht eine Glasflasche in Richtung der Flüchtlingshelfer geworden.„Die wenigen Festnahmen auf frischer Tat waren der aktuellen Lage geschuldet. Sie stehen einer konsequenten Strafverfolgung nicht entgegen“, teilte die Polizei am Montag mit. Aktuell werten die Beamten zahlreiche Fotos und Videos aus, um die Angreifer des Wochenendes zu ermitteln.

sl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr