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Dorfgemeinschaftshaus Großerkmannsdorf eingeweiht

Dorfgemeinschaftshaus Großerkmannsdorf eingeweiht

Großerkmannsdorf. Für Ilse Blochwitz war der vergangene Sonnabend ein ganz besonderer Tag. Nicht zuerst, weil die langjährige Vorsitzende des Großerkmannsdorfer Heimatvereins auch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) durch die neue Heimatstube des Radeberger Ortsteiles führen konnte.

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Ilse Blochwitz, Vorstandsmitglied des Heimatvereins, führt Ministerpräsident Tillich durch die thematisch gegliederten Räume der neuen Heimatstube.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Vielmehr wegen des Anlasses für den Tillich-Besuch. Denn am Sonnabend wurde das Dorfgemeinschaftshaus von Großerkmannsdorf eingeweiht, in dem außer der Heimatstube auch das Ortsamt, die Dorfbibliothek und ein Veranstaltungsraum untergebracht sind. 1,4 Millionen Euro, 85 Prozent davon Fördermittel vom Bund und Land, wurden verbaut, um aus der früheren Alten Schule das "schönste städtische Gebäude des Ortsteiles zu machen", freute sich Ortsvorsteher Harry Hauck (Freie Wähler) bei der Begrüßung der Gäste.

Von dieser Investition profitiert auch die 1988 als Schülerprojekt von der damaligen Geographielehrerin Ilse Blochwitz initiierte und seit dem beträchtlich angewachsene Sammlung heimatkundlicher Gegenstände und Dokumente, die jetzt in einer sehr attraktiven Form thematisch geordnet in mehreren Räumen präsentiert werden können. Der Ausstellungseröffnung waren allerdings arbeitsreiche Wochen vorausgegangen. Nicht nur der Umzug vom Dachgeschoss der jetzigen Großerkmannsdorfer Schule war zu bewältigen, im dem die Heimatstube 18 Jahre lang untergebracht war. Zuvor war auch konzeptionell zu klären, wie die Ausstellungsstücke künftig am wirkungsvollsten gezeigt werden können. "Diesen April werden wir deshalb wohl nicht so bald vergessen", ist sich das heutige Vorstandsmitglied des Vereins sicher. Zu diesem "Wir" zählt sie nicht nur die 35 Mitglieder des Großerkmannsdorfer Heimatvereins, sondern auch die Mitglieder der anderen Vereine des Ortsteiles sowie zahlreiche engagierte Privatpersonen. So sei schon vor der Eröffnung des Dorfgemeinschaftshauses eine echte Dorfgemeinschaft erlebbar geworden, erzählt sie beeindruckt. Dass den Großerkmannsdorfern viel an ihrer Heimatstube liegt, hatten sie schon vor der Eingemeindung nach Radeberg im Jahre 1999 bewiesen.

So sicherte ihnen die Stadt im Eingemeindungsvertrag den Erhalt dieser Ausstellung zu. Dass sie am Tag der Einweihung nicht nur die Heimatstube besichtigten, ist klar. Insgesamt war das Interesse der Großerkmannsdorfer an dem sanierten und um einen gläsernen Anbau mit Treppe und Aufzug ergänzten Gebäude in der neu gestalteten Ortsmitte groß. Schließlich wollten sie sich ein eigenes Bild von dem Bau machen, an dem fünf Architekturbüros und über 30 Bau- und Handwerksfirmen beteiligt waren und in dem der Ortschaftsrat schon Mitte März zum ersten Mal getagt hatte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.05.2014

Bernd Lichtenberger

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