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Doppeltes Jubiläum: 300 Jahre alter Winzerzug feiert Einheit

Radebeuler Spektakel Doppeltes Jubiläum: 300 Jahre alter Winzerzug feiert Einheit

Der historische Winzerzug in Radebeul feiert in diesem Jahr ein doppeltes Jubiläum. 300 Jahre ist es her, dass August der Starke zur Unterhaltung seines Hofstaates das Fest erstmals inszenieren ließ; zugleich sollen 25 Jahre deutsche Einheit gewürdigt werden.

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Quelle: dpa

Radebeul. Der historische Winzerzug in Radebeul feiert in diesem Jahr ein doppeltes Jubiläum. 300 Jahre ist es her, dass August der Starke zur Unterhaltung seines Hofstaates das Fest erstmals inszenieren ließ; zugleich sollen 25 Jahre deutsche Einheit gewürdigt werden. Und so wird aus dem Sächsischen Winzerzug am kommenden Sonntag zum Deutschen Winzerzug. Christoph Reiner, Vorsitzender des Weinbauverbands Sachsen, findet die Ausweitung über das Anbaugebiet Sachsen hinaus gut: „Das ist ein guter Schritt für Sachsen, auch nach außen in die große weite Welt.“

Nach Angaben des Veranstalters, der Stiftung Hoflößnitz, werden alle 13 Weinanbaugebiete Deutschlands präsentiert. Rund 1000 Akteure in 50 Bildern sollen auf einer Strecke von fünf Kilometern durch das Weinanbaugebiet Radebeul ziehen - mit 20 Kutschen sowie Pferden, Ochsen und einem Esel. Auch heute noch seien Motive aus der Zeit des starken August zu sehen, etwa eine Riesentraube, die an einer Stange getragen werde, oder zahlreiche Tänzer in bunten Trachten. Das Weinfest in der Hoflößnitz dauert das gesamte Wochenende.

Grund zum Feiern gibt es laut Reiner in diesem Jahr allemal: „Die Ernte läuft sehr gut.“ Von der Menge her stimme bislang alles und von der Qualität auch. „Wir haben hervorragende Mostgewichte und wir haben eine hervorragend gesunde Traubenqualität.“ Einzige Ausnahme bildeten die Bestände in Weinböhla, Niederau und im Meißener Spaargebirge, die Anfang September Hagel abbekommen hätten. Da seien Ertragsausfälle zu verzeichnen. „Die Gesamterntemenge in Sachsen wird dieses Jahr aber auf jeden Fall nicht unterdurchschnittlich.“

Insgesamt sehe es daher „rosig“ aus. Müller-Thurgau sei jetzt schon abgeschlossen. „Die Steillagen sind einen Tick weiter, da geht es schon mit Grauburgunder los. Am Wochenende ist die Weißburgunderlese. Wir sind mitten drin in der heißesten Phase“, sagt Reiner. „Wir haben jetzt eine Super-Witterung, es ist trocken und die Öchsle, die Mostgewichte, nehmen täglich zu. Ich denke, das wird ein richtig guter Jahrgang.“

dpa

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