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Domstadt Meißen kurbelt Tourismus an

Domstadt Meißen kurbelt Tourismus an

Meißen. Porzellan-Manufaktur, Dom und Albrechtsburg sind die größten Besuchermagneten in Meißen. Zudem legte das Stadtmuseum dort im Vorjahr zu und konnte nicht zuletzt mit seiner Sandmann-Ausstellung die bisherige Besucherzahl verdoppeln.

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Viele Tagestouristen kommen nach Meißen, um Dom und Albrechtsburg zu besuchen.

Quelle: Stephan Klingbeil

Literaturfest und Weinfest locken ferner jedes Jahr mehrere Zehntausend Menschen nach Meißen. Dennoch ist die Stadt nicht zufrieden, will den Tourismus fördern.

Daher sollen nun neue Kanäle, Medien und Verteilungswege zur Vermarktung genutzt, Prospekte und Flyer überarbeitet und elektronische Medien stärker einbezogen werden. Die Internetauftritte von Stadt und Tourist-Info werden derzeit ins Englische, Tschechische und Russische übersetzt. Die touristische Beschilderung von Rad- und Wanderwegen soll ausgebaut werden. Einen mobilen Infopunkt mit Ticketverkauf am Elbkai gibt es schon. Schließlich soll die Abstimmung mit touristischen Akteuren in der Region intensiver werden. Im Sächsischen Elbland stagnieren die Gästezahlen im Vergleich zu Dresden und anderen Regionen seit Jahren. In Meißen stiegen die Übernachtungen von 2007 bis 2011 leicht auf über 115000. Oft ist aber auch hier nur jedes dritte Gästebett belegt.

Vor allem kämen Tagestouristen, hat die Stadt ermittelt. Die Durchschnittsverweildauer hat sich bei zwei bis drei Tagen eingepegelt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die Bettenauslastungsrate im Gebiet Sächsisches Elbland, das sich über Kreis Meißen, Tharandter Wald und Kreischa erstreckt, ist im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr sogar gesunken. Das zeigen Zahlen des Statistischen Landesamts. Demnach sank die Zahl der Übernachtungen um 2,4 Punkte. Nur 29,4 Prozent der 9429 aufgeführten Betten waren in den ersten drei Monaten belegt. Ohne die hierbei stets berücksichtigte Belegungsquote in Vorsorge- und Reha-Kliniken von fast 78 Prozent würde die Bettenauslastung im Elbland nur bei 17,6 Prozent liegen.

Der Vorsitzende des Tourismusverbands Sächsisches Elbland, Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) sagte auf Anfrage der DNN, dass der aktuelle Rückgang vermutlich dem miesen Wetter geschuldet sei. Tagestouristen blieben fern. Für einige gastronomische Einrichtungen sei das Wetter schon existenzbedrohend.

Wobei Radebeul mit seiner touristischen Infrastruktur, der Zentrallage zwischen Meißen, Moritzburg und Dresden besser aufgestellt ist als andere Kommunen im Elbtal. Das zeigen auch Statistiken. Nichtsdestotrotz ist das Elbland bei vielen Ausländern, die Deutschland besuchen, kaum bekannt. In der von der Deutschen Zentrale für Tourismus veröffentlichten Liste der bei 15000 ausländischen Gästen bekanntesten 100 deutschen Ziele fehlen Attraktionen aus dem Elbtal. Bei dem von Schloss Neuschwanstein in Bayern angeführten Ranking sind sechs Ziele aus Sachsen aufgeführt, darunter die Dresdner Frauenkirche auf Platz 17.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.05.2013

Stephan Klingbeil

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