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Dohnas Stadtzentrum erhält zweiten Kindergarten - Neuer Bau bringt 36 zusätzliche Plätze

Dohnas Stadtzentrum erhält zweiten Kindergarten - Neuer Bau bringt 36 zusätzliche Plätze

Ein neuer Kindergarten soll in Dohna entstehen. Für den Bau stimmte eine große Mehrheit im Stadtrat. Uneinigkeit gab es beim Standort.

Dohna. Von silvio Kuhnert

Zur Auswahl standen die Burggrafenstadt selbst und der Ortsteil Borthen. Nach langer Diskussion und namentlicher Abstimmung hat sich Dohna knapp durchgesetzt. In unmittelbarer Nachbarschaft, sozusagen "Rücken an Rücken" zum Kinderhaus "Bummi", soll die Kita mit Platz für 36 Kinder so schnell wie möglich gebaut werden.

In Dohnas Kitas wird es eng. Vor allem für Kindergartenkinder ab drei Jahren herrscht Platzmangel. Bereits im Februar stand fest: Die Stadt muss handeln. Schon damals gab es Zwist darüber, wo zusätzliche Betreuungsplätze künftig entstehen sollen. Die Fraktion Freie Wähler/FDP favorisierte einen Anbau am "Bummi". Bei diesem Wunsch hatte sie Linke und Grüne auf ihrer Seite. Die CDU plädierte für Borthen. Dort könnte eigentlich schon längst eine Kita mit den 36 benötigten Plätzen stehen, wenn nicht im Sommer 2010 die Planung dieses Vorhabens mit einer Stimme Mehrheit durch die beiden Fraktionen Freie Wähler/FDP und Linke/Grüne gestoppt worden wäre.

Die Union machte sich auf der jüngsten Stadtratssitzung erneut für den Ortsteil stark. "Für Borthen sprachen günstigere Investitionskosten, die Stärkung des ländlichen Raumes an der Grenze zu Dresden und die von den Eltern geschätzte kleine Einrichtungsgröße", fasste Bürgermeister Ralf Müller (CDU) die Argumente zusammen. Die Vorteile eines Neubaus in Dohna seien günstigere Bewirtschaftungskosten, die Lage im Stadtzentrum, die Nähe zur Schule und Synergien mit dem Kinderhaus "Bummi". Von der Idee eines Anbaus hat sich der Stadtrat verabschiedet. Der neue Kindergarten bekommt ein eigenes Gebäude Am Plan in der Unterstadt.

Nach dem Grundsatzbeschluss kann nun die Stadtverwaltung mit der Planung loslegen. Zwei Varianten soll sie hinsichtlich der Baukosten prüfen und dem Stadtrat zum Beschluss vorlegen: zum einen ein klassisches Massivhaus und zum anderen die Modulbauweise aus Fertigbauteilen. In beiden Fällen rechnet Stadtoberhaupt Müller mit Baukosten von über einer Million Euro. Im nächsten Etat möchte er für das Bauvorhaben 1,5 Millionen Euro einstellen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.11.2012

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