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Die Theatertruppe Spielbrett geht mit „Ein Sommernachtstraum“ auf Planwagen-Tour

Shakespeare in Schloss und Kneipe Die Theatertruppe Spielbrett geht mit „Ein Sommernachtstraum“ auf Planwagen-Tour

Die Dresdner Theatertruppe Spielbrett geht wieder auf Tour. Wie Schauspieler in alten Zeiten reisen sie mit einem Planwagen, der von zwei Pferden gezogen wird, vom 23. bis 30. Juli durch den Tharandter Wald und das Osterzgebirge. 25 Darsteller sind dabei, wie eine Sprecherin der Truppe sagt. Sie zeigen ihre neue Inszenierung von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“.

Die Dresdner Theatertruppe Spielbrett geht wieder auf Tour

Quelle: PR

Hartha/Dresden. Die Dresdner Theatertruppe Spielbrett geht wieder auf Tour. Wie Schauspieler in alten Zeiten reisen sie mit einem Planwagen, der von zwei Pferden gezogen wird, vom 23. bis 30. Juli durch den Tharandter Wald und das Osterzgebirge. 25 Darsteller sind dabei, wie eine Sprecherin der Truppe sagt. Sie zeigen ihre neue Inszenierung von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Premiere hat die zunächst am Sonnabend im Stammhaus der Truppe, im Theaterhaus Rudi in Dresden-Trachau. Regie führt Ulrich Schwarz, der Künstlerische Leiter.

Angelegt haben sie ihre Version im 400. Todesjahr des bekanntesten britischen Dramatikers als kraftvolles Spiel, als Komödie mit tragischen Zügen. Die Zuschauer werden manches aus der Gegenwart und aktuelle Bezüge darin entdecken können.

Jene seltsame Nacht im Wald, die das Zentrum des Dramas bildet, spielen sie als eine, wo es drunter und drüber geht: Die Götter liegen im Streit, folglich spielt das Wetter verrückt – mitten im Sommer gibt es Flut und Frost, eine Anspielung auf den Klimawandel. Schuld daran trägt das Elfenkönigspaar – und zwar aus Eifersucht. Liebende, die leiden, irren durch diesen Wald. Die einen wollen einer Zwangsehe entgehen, die anderen flüchten vor fanatischer Verliebtheit.

Handwerker kommen, sie wollen ein Laienspiel proben, bestimmt für eine Fürstenhochzeit. Mit einem von ihnen treiben die Elfen ihr böses Spiel. Der schelmische Kobold Puck, der eigentlich Ordnung schaffen soll, mixt Liebestränke, so dass sich Verliebtheit zu einem Wechselspiel zwischen Wahn, Zauber und Verwandlung auswächst. Alles gerät ganz schön aus der Spur, aber am Ende finden sich die Paare, die große Hochzeit kann stattfinden.

Ihre Planwagen-Tour führt die Darsteller von Spielbrett bewusst in kleine Orte, wo man Theaterspiel sonst nicht kennt. Sie treten in Kneipen, in den Höfen von Burgen und Schlössern auf. Damit locken sie ein Publikum, das normalerweise selten oder gar nicht ins Theater geht.

Diese Touren haben schon Tradition bei dieser Truppe. 1986, vor 30 Jahren also, zogen sie zum ersten Mal mit dem Planwagen los. Damals gaben sie Shakespeares Drama „Falstaff“. Im Freien zeigten sie zuletzt während des Elbhangfestes „Romeo und Julia“ – vor der 1785 errichteten künstlichen Ruine zwischen Friedrichsgrund und Wünschendorfer Straße in Pillnitz.

Spielbrett gründete sich 1985. Leiter ist bis heute der Schauspieler Ulrich Schwarz. Sie verstehen sich als qualifiziertes Laien- und Freizeittheater. Sinnlich, bildkräftig und unterhaltsam sind ihre Inszenierungen – intelligentes Volkstheater mit Anspruch.

Von Tomas Gärtner

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