Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Google+
Die Lößnitzstadt will mehr gegen "wildes Fahrradparken" in Radebeul-West unternehmen

Die Lößnitzstadt will mehr gegen "wildes Fahrradparken" in Radebeul-West unternehmen

Die Lößnitzstadt will mehr gegen "wildes Fahrradparken" in Radebeul-West unternehmen. So bezeichnet CDU-Fraktions-Chef Ulrich Reusch die Situation am Bahnhof Kötzschenbroda, wo unmittelbar vor dem Aufgang zu den Bahnsteigen am Geländer des Fußweges Fahrräder abgestellt werden, während der dafür eigentlich vorgesehene Stellplatz auf der Südseite des Bahnhofsgebäudes verwaist ist.

Voriger Artikel
Vier Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß in Bannewitz
Nächster Artikel
Polizei rettet Touristin, die ziellos durch Meißen irrte

- auf der Südseite des Bahnhofsgebäudes sind sie dagegen erwünscht. Nur herrscht hier gähnende Leere.Fotos (2): Martin Förster

Quelle: martin förster?

"Ein Missstand", wie Reusch findet, und den die Stadt laut eines von ihm eingebrachten Antrags beheben soll.

Auch Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) findet die Lage "unschön", zumal die am Geländer angeschlossenen Räder "den Raum für Fußgänger einschränken", wie er sagt. Jetzt wolle man prüfen, wie Abhilfe geschaffen werden kann. Mit einem bloßen Hinweisschild, etwa "Fahrrad abstellen verboten", sei das wohl nicht getan, wie der Oberbürgermeister meint. Weshalb er den CDU-Vorschlag, das Abschleppen der Fahrräder zu prüfen, für eine interessante Anregung hält. "Bei Autos ist das ja üblich, für Fahrräder aber völlig ungeklärt", sagt Wendsche. Es gibt allerdings auch Gegenwind für die Initiative. So nimmt CDU-Stadtrat Wolfgang Jacobi die Debatte zum Anlass, die Stadtplanung zu kritisieren. "Wir haben Fahrradständer ohne eine Überdachung gebaut", moniert er. Kein Wunder also, dass Radler trockene Stellplätze direkt unter der Bahnunterführung bevorzugten. Auch anderswo sei die Situation katastrophal, etwa am Haltepunkt Zitzschewig, wo Radler mangels Alternativen nur den Handlauf der Rampe zum S-Bahn-Halt als Stellplatz nutzen. Diese Kritik will Oberbürgermeister Wendsche nicht auf sich sitzen lassen. Schon länger versuche man, in Zitzschewig einen Pkw-Parkplatz und auch eine Fahrradstellanlage zu bauen, was aber bisher an den stockenden Grundstücksverhandlungen mit der Deutschen Bahn gescheitert sei.

Mit einem Appell für mehr Gelassenheit fand SPD-Stadtrat Herbert Graedtke bei seinen Stadtratskollegen wenig Gehör. Der Fußweg am Bahnhof Kötzschenbroda sei doch breit genug, so dass man von den Fahrrädern doch kaum gestört werde, meint er. Man solle doch mündige Bürger nicht über Gebühr einschränken. Die Mehrheit der Stadträte sah es anders und gab dem CDU-Antrag ihre Stimme. Das Thema wird nun zunächst intern weiter behandelt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.01.2015

Uwe Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr