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Die Lange Nacht – Meißen hat sie am längsten

Für Nachtschwärmer Die Lange Nacht – Meißen hat sie am längsten

An diese Tradition erinnert man in Meißen gerne: „1998 war Meißen die Stadt, die zum erste Mal eine Lange Nacht in Sachsen veranstaltet hat“, sagt Renate Fiedler, Leiterin des Theaters Meißen.

Mime Rainer König und Hauptlöschmeister René Greim rühren die Trommel für Meißens 18. Lange Nacht.

Quelle: Uwe Hofmann

Meißen. An diese Tradition erinnert man in Meißen gerne: „1998 war Meißen die Stadt, die zum erste Mal eine Lange Nacht in Sachsen veranstaltet hat“, sagt Renate Fiedler, Leiterin des Theaters Meißen. Und weil in der Porzellanstadt in diesem Jahr noch eine andere Pioniertat gefeiert wird, nämlich die Gründung der ersten Freiwilligen Feuerwehr Deutschlands vor 175 Jahren, fällt das diesjährige Motto der am Sonnabend anstehenden Langen Nacht brenzlig aus: Mit „Feuer, Wasser und Posaunen“ habe man einen Titel gefunden, mit dem sich auf schier uneingeschränkte Weise spielen lasse, schwärmt Organisatorin Fiedler. Nebenbei: Der gleichlautende sowjetische Märchenfilm wird zur Langen Nacht in der Bibliothek in Dauerschleife gezeigt.

Wie im Vorjahr beteiligen sich elf Kultureinrichtungen, die allesamt mit einer gemeinsamen Eintrittskarte besucht werden können. Zwar macht das Pianoforte-Museum in diesem Jahr Pause, dafür ist der Hafenstraße e-V. mit mittelalterlichem Spektakel auf dem Domplatz wieder dabei. Die meisten Programmpunkte kommen in diesem Jahr „feurig und feuerfest“ daher, wie Fiedler sagt. So wird an mehreren Orten, etwa der Albrechtsburg oder dem in Führungen zugänglich gemachten Bischofsschloss, die vielfachen Stadtbrände thematisiert. Auch gibt es, wie es sich für die „18. Lange Nacht der Kunst, Kultur und Architektur“ gehört, mehrere architektonisch interessante Führungen, so etwa im Martk 10 oder der Frauenkirche. Der frühere Stadtbaumeister Georg Krause ist zudem im Rathaus, dem Theater und der St.-Afra-Kirche im Dauereinsatz.

Musikalisch bietet vor allem der Dom ein gewohnt üppiges Programm, auch wenn wegen des gleichzeitigen Posaunentags in Dresden anders als das Programm-Motto vermuten lässt die Posaunen fehlen, wie Kantor Jörg Bräunig einräumt. Auch im Kunstverein mit einer Ausstellungsvernissage, im Stadtmuseum mit Sonderführungen und Lesungen sowie im Prälatenhaus mit Sommernachtsmusik kommen Kulturfreunde auf ihre Kosten. Wer es witzig mag, dem sei das Theater Meißen mit einem Kabarettprogramm von Jürgen Stegmann empfohlen. Stimmungsvoll wird es im Kreuzgang des Stadtmuseums, wo der Wein bei Kerzenschein gereicht wird, und zum Abschluss auf dem Markt, wo feuerspeiende Stelzenläufer das Finale inszenieren.

Von Uwe Hofmann

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