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Die Evangelische Grundschule ist in dieser Woche Kinderstadt

Die Evangelische Grundschule ist in dieser Woche Kinderstadt

Freundlich empfängt Bürgermeisterin Lena-Marie ihre Besucher. Gern nimmt die Zehnjährige sie auch mit durch die kleine Stadt, die sie gemeinsam mit dem elfjährigen Amtsbruder Konrad verwaltet: Immerhin 17 Betriebe gibt es da, in denen Kinder und Erwachsene gemeinsam arbeiten.

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In der Werkstatt werden eifrig Ketten gebastelt, die dann im Laden der Kinderstadt für ein paar Radis erstanden werden können.

Quelle: Uwe Hofmann

In der Werkstatt, im Garten oder im Laden sind alle emsig bei der Arbeit. Der Stundenlohn von vier Radis, sechs für Chefs, will schließlich verdient sein. Von dem Geld kann man sich anschließend eine Massage in der Wellness-Oase, den Diskobesuch oder den Sprung sind Bällebad leisten.

So geht es zu in der Kinderstadt Radebeul, die in dieser Woche in der Evangelischen Grundschule Radebeul eingerichtet ist. Bei dem Projekt übernehmen Kinder die Regentschaft in einer selbst erdachten Stadt, die ein bisschen wie ihr großes Vorbild funktioniert: Der Ladenchef kauft beispielsweise die Erzeugnisse aus Werkstatt und Garten ab, um dann selbst einen Ladenpreis zu bestimmen. Wer wo arbeitet wird jeden Morgen im Arbeitsamt entschieden, ein Wechsel im Laufe des Tages ist aber auch möglich.

Bereits zum dritten Mal gibt es diese einwöchige Kinderstadt, die alle zwei Jahre in der Evangelischen Grundschule ausgerufen wird. Das Projekt, das in diesem Jahr den sächsischen Schulpreis gewonnen hat (DNN berichteten), wurde im Laufe der Jahre immer ausgefeilter. Das hat auch mit Sponsoren zu tun. So liefert ein Lebensmittelmarkt die Zutaten für all die Speisen, die in der Cafetaria gekocht und angeboten werden. Viele andere umliegende Geschäfte unterstützen das Projekt mit Sachspenden oder Leihgaben, etwa einer großen Registrierkasse für den Laden. Auch unter Besuchern, vor allem Eltern und Großeltern, ist das Interesse groß. Auf diese Weise kommt ordentlich Geld in der Bank zusammen, muss dort doch die Ortswährung eingetauscht werden. Für einen Euro gibt es drei Radis. Das auf diese Weise eingenommene Geld kommt zur Hälfte der Schule, etwa bei der Anschaffung von Möbeln, zur anderen Hälfte einer rumänischen Partnerschule in Dacia zugute. uh

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.07.2014

Uwe Hofmann

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