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Deutsches Uhrenmuseum Glashütte erinnert an seine Anfänge

Neue Ausstellung Deutsches Uhrenmuseum Glashütte erinnert an seine Anfänge

Vor zehn Jahren wurde die Stiftung „Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek“ gegründet. Aus diesem Anlass zeigt das Museum eine Ausstellung zur Entstehungsgeschichte der Stiftung und der Restaurierung der ehemaligen Deutschen Uhrmacherschule bis zu ihrer Wiedereröffnung als Musentempel.

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Besucher des Uhrenmuseums betrachten historische Uhrwerke eines Glashütter Luxusuhrenherstellers.

Quelle: dpa/Archiv

Glashütte. Die Stiftung „Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek“ blickt auf zehn ereignisreiche Jahre zurück. Im März 2006 wurden im Atrium der Manufaktur Glashütte Original feierlich die Gründungsdokumente von der Stadt Glashütte und der Manufaktur Glashütte Original unterzeichnet. „Diesem Ereignis war eine Ausschreibung seitens der Stadt im Jahre 2005 vorausgegangen, welche für eines der traditionsreichsten Gebäude im Herzen der Stadt – die ehemalige Deutsche Uhrmacherschule Glashütte – nach einem neuen innovativen Nutzungskonzept suchte“, teilte das Uhrenmuseum mit.

In den Gründungsdokumenten legten die Stifter gemeinsam fest, dass ein Museum mit Archiv, Bibliothek sowie einer Schauwerkstatt entstehen soll. Die Stadt Glashütte brachte die in ihrem Besitz befindliche Uhrensammlung mit ein. Die Manufaktur Glashütte Original erwarb ihrerseits mit Unterstützung der Swatch Group AG das Gebäude der ehemaligen Uhrmacherschule und sanierte es. Nach zweijähriger Umbauzeit konnte am 22. Mai 2008 das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte feierlich eröffnet werden.

Seitdem haben rund 290.000 Besucher das Museum besucht. Neben nationalen und internationalen Liebhabern der in Glashütte gefertigten Uhren sind auch Familien, Schulklassen und Touristen häufige Gäste. „Etwa zehn Prozent der Besucher kommen aus dem Ausland. Dabei sind die europäischen Nachbarländer wie Schweiz, Österreich oder die Tschechischen Republik ebenso häufig vertreten wie China, USA und Japan. Insgesamt konnten bereits 122 Nationalitäten im Museum begrüßt werden“, informierte Lutz Roscher, stellvertretender Museumsleiter.

Die aktive Forschung und Archivierung von Zeugnissen der Glashütter Uhrengeschichte ermöglicht es dem Museum vielen Uhrenbesitzern detaillierte Auskunft über ihre historischen Zeitmesser zu geben oder mit einem Herkunftszertifikat deren Echtheit zu bestätigen. Rund 25.000 Anfragen werden jährlich bearbeitet. Durch diese intensive Besucherbetreuung erwarb das Museum ein internationales Renommee. „Eine Vielzahl von Exponaten und Dokumenten kamen dadurch als Schenkung ins Museum, konnten für die Sammlung erworben werden oder sind als Leihgabe in den Ausstellungen zu sehen“, berichtete Roscher.

Anlässlich des Jubiläums zeigt eine Ausstellung im Foyer des Museums die Entstehungsgeschichte der Stiftung und die Restaurierung der ehemaligen Deutschen Uhrmacherschule Glashütte bis zu ihrer Wiedereröffnung als Deutsches Uhrenmuseum Glashütte. Die Ausstellung kann bis 8. Mai im Foyer des Museums täglich zwischen 10 und 17 Uhr besichtigt werden.

DNN

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