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Deutsche Meister im Kartenspiel-Triathlon in Pirna gekürt

Finalspiel in der Sächsischen Schweiz Deutsche Meister im Kartenspiel-Triathlon in Pirna gekürt

„Ligretto“, „Skull King“ und „Mensch ärgere Dich nicht – Das Kartenspiel“ – nach drei Runden standen die Gewinner der Deutschen Meisterschaften im Schmidt Spiele – Kartenspiel-Triathlon in Pirna fest. Den zweien Platz belegte eine Dresdnerin.

Bei der in Pirna ausgetragenen Deutschen Meisterschaft im Kartenspiel-Triathlon teilten sich Almut Steindecker (36) aus Dresden und der Chemnitzer Gábor Karacs (43) den zweiten Platz

Quelle: Daniel Förster

Pirna. „Ligretto“, „Skull King“ und „Mensch ärgere Dich nicht – Das Kartenspiel“. Nach drei Runden hat Marlies von Ahnen die Deutschen Meisterschaften im Schmidt Spiele – Kartenspiel-Triathlon in Pirna gewonnen. Kurz nach dem die 51-jährige Obstbäuerin zur Siegerin gekürt wurde, hatte sie sich auch schon auf die Heimreise gemacht. Denn die Frau aus Hollern-Twielenfleth im Landkreis Stade in Niedersachsen musste aus beruflichen Gründen noch am selben Abend wieder zu Hause sein und vor ihr lag der mit Abstand der weiteste Rückweg – rund 560 Kilometer. „Aber für den Sieg und nicht zuletzt den Spaß am Spiel habe ich die Reise gern in Kauf genommen“, sagt die Frau aus dem deutschen Obstbaugebiet „Altes Land“.

Im aktiv-Hotel Sächsische Schweiz in Pirna waren 16 von insgesamt 24 Finalisten aus ganz Deutschland zum Großen Kartenspieltag gegeneinander angetreten. Die Pfiffikusse hatten sich bei zahlreichen bundesweiten Vorentscheidungen, die von Büsum an der Nordsee bis München in Bayern im Vorfeld ausgetragen wurden, qualifiziert. Die Siegerin Marlies von Ahnen war beispielsweise nach einem Wettbewerb in ihrer Kirchgemeinde weitergekommen und hatte es bis zum Finale nach Pirna geschafft.

Sechs Stunden lang eiferten Liebhaber von althergebrachten und neuen Gesellschaftsspielen im aktiv-Hotel um die Wette. In den Entscheidungen um den Kartenspiel-Triathlon war ordentlich Zug dahinter. „Ligretto“ verlangt zum Beispiel schnelles Reaktionsvermögen beim richtigen Kartenablegen oder „Skull King“, ein gutes Vorhersage-Gespür für die eigenen Kartenstiche. Den zweiten Platz teilen sich Diplom-Pädagogin Almut Steindecker (36) aus Dresden-Striesen und Maschinenbau-Ingenieur Gábor Karacs (43) aus Chemnitz.

Almut Steindecker hat vor über acht Jahren das Spielfieber gepackt. Seit dem ist sie oft bei Spielewochen und Turnieren dabei. Und das ganz erfolgreich. Im sächsischen Vergleich hatte sie sowohl im Legespiel „Carcassonne“ als auch im abstrakten Kombinations- und Legespiel „Qwirkle“ bereits ihre Nase vorn – ebenso beim Würfelspiel „Heckmeck am Bratwurmeck“, bei dem sie sich dabei sogar für die Weltmeisterschaften qualifizierte. Bester Lokalmatador in der Kartenspiel-Triathlon-DM wurde Johannes Geng aus Dohna. Der 31-jährige Lehrausbilder in einem Uhrenbetrieb in Glashütte freute sich über einen sechsten Platz.

Von Daniel Förster

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