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Deutlich mehr Einbrüche in Wohnungen in und um Dippoldiswalde

Deutlich mehr Einbrüche in Wohnungen in und um Dippoldiswalde

Die Zahl der Straftaten ist im Dienstbereich des Polizeireviers Dippoldiswalde 2012 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die etwa 160 Beamten, die für das Gebiet zwischen Wilsdruff im Norden, Altenberg im Süden, Bannewitz und Kreischa im Osten und Klingenberg im Westen zuständig sind, haben im vergangenen Jahr genau 5703 Straftaten registriert.

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Eine Serie in Wilsdruff ist die Ursache für die gestiegene Zahl der Wohnungseinbrüche, sie kletterte um reichlich 93 Prozent.

Quelle: Polizeirevier Dippoldiswalde/A. Eylert

Dippoldiswalde. Das sind 0,7 Prozent weniger als 2011. "Eine Entwicklung gegen den Trend in Sachsen", freut sich Revierleiter Rico Müller. Denn im Freistaat ist die Zahl der Straftaten im gleichen Zeitraum um reichlich sechs Prozent gestiegen.

Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Sieht man genauer in das Zahlenwerk des Reviers, dann ist leicht zu sehen: Nicht in jedem Deliktbereich spiegelt sich das gute Ergebnis wider. Zum Teil drastisch gestiegen sind die Fallzahlen bei Rauschgiftdelikten, der Straßenkriminalität und Wohnungseinbrüchen. Bei den Themen Drogen und Kriminalität auf den Straßen fiel es Müller leicht, die Begründung dafür zu finden: Es wurden wegen verstärkter Bemühungen der Polizei mehr Rauschgiftbesitzer gefunden, so der Revierleiter. "Kein Dealer und kein Nutzer von Drogen würde das anzeigen." Die Zahlen seien allein Ergebnis verstärkter Polizeiarbeit, sagte der Revierleiter. Und die Straßenkriminalität sei gestiegen, weil Verkehrsunternehmen und Gemeinden im Reviergebiet 2012 häufiger Taten wie etwa Sachbeschädigungen an Haltestellen-Häuschen oder kommunalen Einrichtungen angezeigt haben als im Jahr zuvor, erklärte er weiter.

Die gestiegene Zahl der Wohnungseinbrüche passt ins bundesdeutsche Gesamtbild. Müller zufolge kletterte sie vor allem durch eine Tatenserie aus dem vergangenen Jahr im Raum Wilsdruff. Dieser Serie ordnen die Ermittler 28 der insgesamt 58 Einbrüche zu. "Der Tatverdächtige ist ermittelt", so der Revierleiter.

Die Bewohner der Städte und Gemeinden im Revierbereich Dipps sind Müller zufolge "sehr, sehr wenig kriminalitätsbelastet". Die entsprechende Zahl beschreibt die Straftaten pro 100000 Einwohner. Demnach wurden in Müllers Dienstgebiet 2012 reichlich 4800 Taten pro 100000 Einwohner registriert. Zum Vergleich: In Dresden zählte die Polizei 2012 reichlich 10380, in ganz Sachsen 7551 Straftaten pro 100000 Einwohner.

Allerdings wirken Überfälle, Einbrüche und Sachbeschädigungen in ländlichen Regionen stärker, so Müller. "Wenn man da als Bewohner eines kleinen Ortes von einer Straftat erfährt, ist das so, als würde es einen selbst betreffen." Die "gefühlte Kriminalitätsbelastung" sei also größer als die tatsächliche.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.05.2013

cs

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