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Detlev Buck spielt den bösen Zwerg in der Sächsischen Schweiz

Detlev Buck spielt den bösen Zwerg in der Sächsischen Schweiz

Regisseur und Schauspieler Detlev Buck mag Märchen. „Sie sind wichtig für das Leben“, sagte er am Rande der Dreharbeiten für die Neuverfilmung des Klassikers „Schneeweißchen und Rosenrot“ für die ARD am Freitag auf Schloss Kuckuckstein (Sächsische Schweiz).

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Auf Schloss Kuckuckstein dreht Regisseur Detlev Buck aktuell die Neuverfilmung des Klassikers „Schneeweißchen und Rosenrot“.

Quelle: dpa

Buck spielt einen raffgierigen Zwerg. Noch bis zum 8. Juni stehen auch Jule Ronstedt („Nanga Parbat“), Sonja Gerhardt („Türkisch für Anfänger“), Liv Lisa Fries („Elementarteilchen“) und Thomas Rühmann („In aller Freundschaft“) vor der Kamera. Das Märchen der Brüder Grimm wird für die Reihe „Sechs auf einen Streich“ produziert und soll Weihnachten ausgestrahlt werden.

„Die ersten Filme, die man sieht, prägen das Leben“, erklärte Buck, der gern Geschichten hört. Er selbst kam erst in der Schule damit in Berührung, weil seine Mutter nicht so viel Zeit zum Vorlesen gehabt habe und es kaum Hörkassetten gab. „Umso mehr entdecke ich sie.“ Es sei wichtig, gute Kinder- und Familienfilme zu machen. Da seien Märchen immer gefragt. „Am Ende geht es gut aus, und Du weißt, die Welt ist in Ordnung.“ Die alten Stoffe müssten aber in der Zeit „justiert“ werden. „Als Filmemacher würde ich immer abändern.“

Eine bestimmte Art von Frechheit sei besser, als mit Angst oder dem moralischen Zeigefinger zu arbeiten. Modern, frisch und frei sei auch das neue „Schneeweißchen und Rosenrot“, gewürzt mit einem Buckschen Zwerg. „Er ist ein kleiner Anarchist, weil er alle Dinge macht, die man normalerweise nicht darf.“ Dabei muss sich der gut 1,80 Meter messende Buck nicht kleiner machen. „Zwerg is‘ ne Lebenseinstellung“, verriet er. Und Größe werde überschätzt, sagte der Schauspieler, der auch sichtlich Spaß am Drehort hatte.

„Ich liebe so authentische Locations“, sagte er. Die mit Geschichte beladene Atmosphäre der 1400 gebauten Burg übertrage sich. „Auch Napoleon war hier und ich gestern in seinem Schlafzimmer.“ Die Gegend sei insgesamt landschaftlich fantastisch. „Das mag ich beim Filmemachen, dass man in Ecken kommt, die man sonst nicht entdeckt.“ Büros und Küchen als Drehorte dagegen hasst Buck, der auch als Kind lieber durch die Natur streifte - aber nicht im Märchenwald: „Meistens war ich im Wilden Westen unterwegs.“

dpa/sl

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