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Der Sandmann kommt: Meißner Weihnachtsausstellung widmet sich dem Abendgruß

Der Sandmann kommt: Meißner Weihnachtsausstellung widmet sich dem Abendgruß

Meißen. Der Sandmann ist da. Zur diesjährigen Weihnachtsausstellung im Stadtmuseum Meißen dreht sich ab dem 21. November alles um das kleine Männchen mit Bart.

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Mit Bart, Sand und Zipfelmütze ins Traumland: Winfried Kujas zeigt im Stadtmuseum Originale aus zahlreichen Fernsehsendungen mit dem Sandmännchen. Die Kultfigur liegt ihm am Herzen. Sie ist mittlerweile fast 53 Jahre alt.

Quelle: Martin Förster

Meißen. Der Sandmann ist da. Zur diesjährigen Weihnachtsausstellung im Stadtmuseum Meißen dreht sich ab dem 21. November alles um das kleine Männchen mit Bart. Das Museum mit Leiterin Martina Fischer ist stolz, in diesem Jahr Winfried Kujas von der Sandmannstudio Trickfilm GmbH in Berlin für die Ausstellung gewonnen zu haben. "Das war schon lange angedacht, aber es passte zeitlich nicht", sagt Martina Fischer.

Kujas, viele Jahre Produktionsleiter im Sandmannstudio, hat für seine nunmehr 70. Ausstellung dieser Art seit 1993 zahlreiche Exponate mitgebracht, die vom Museum vor Ort um Bücher, Spiele und mehr zu dem Thema ergänzt worden sind. Neben 120 Fotos aus der Produktion der nicht nur zu DDR-Zeiten und auch im Ausland beliebten Kindersendung sind in Meißen auch Fahrzeuge der Kultfigur zu sehen. Außerdem hat Kujas Trickpuppen und Tiere beigesteuert, die in der Sendung zum Einsatz kamen.

Der Berliner hängt an dem kleinen Männchen. Er pflegt das Andenken an die Kultfigur, die nach der Wende abgeschafft werden sollte, jedoch nach massiven Protesten von Eltern und Kinder weiter in öffentlich-rechtlichen Programmen den Traumsand verstreuen durfte. "Der Sandmann ist ein großer Erfolg geworden, vor allem weil er immer zur selben Zeit zu sehen ist", sagt Kujas. "Kinder lieben Strukturen, freuen sich auf den Abendgruß und entdecken auch immer wieder Neues." Über Jahrzehnte, jeden Abend Punkt 18.50 Uhr, ging das Sandmännchen auf seine Reise. "Diese Zeit war heilig", so Kujas. Mehrere Anläufe, die Sendezeit zu verschieben seien gescheitert. Jedoch wurde Jahre nach der ersten Sendung am 22. November 1959 ein weiterer Sendetermin, um 17.50 Uhr, eingeführt.

Die bisher letzte von 457 Folgen wurde 2009 abgedreht - der Sandmann war darin im Schwarzwald auf Tour. Seither sind Wiederholungen zu sehen. Beliebt ist der Abendgruß trotzdem. Das wird wohl auch die Meißner Ausstellung "Sandmann, lieber Sandmann" zeigen. Sie ist bis zum 27. Januar dienstags bis sonntags jeweils 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet drei Euro, ermäßigt zwei, für Kinder in Gruppen einen Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.11.2012

Skl.

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