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Der Rohbau für das neue Finanzamt Pirna steht

23,1 Millionen Euro Baukosten Der Rohbau für das neue Finanzamt Pirna steht

Die Bauarbeiten am neuen Finanzamt in Pirna schreiten weiter voran. Der Rohbau auf dem denkmalgeschützten Areal des Liebenauschen Vorwerks steht. Die Richtkrone schwebt über dem Gebäudeensemble an der Ecke B172/Clara-Zetkiin-Straße.

Pirna. Die Bauarbeiten am neuen Finanzamt in Pirna schreiten weiter voran. Der Rohbau auf dem denkmalgeschützten Areal des Liebenauschen Vorwerks steht. Die Richtkrone schwebt über dem Gebäudeensemble an der Ecke B172/Clara-Zetkiin-Straße, das neben dem Vorwerk das ehemalige Waisenhaus und das einstige Gasthaus "Zum Blauen Hecht" umfasst. Ergänzt und verbunden werden die historischen Gebäude mit modernen Bauten.

"Es freut mich sehr, dass die Arbeiten am Standort für das neue Finanzamt Pirna so zügig vorangehen. Neben der Errichtung des Neubaus werden die drei denkmalgeschützten Bestandsgebäude auf dem Grundstück des Liebenauschen Vorwerks umfassend saniert. Mit der Baumaßnahme schaffen wir moderne Arbeitsbedingungen für unsere Verwaltung und binden zugleich die historische Bebauung wieder in das städtische Umfeld ein", sagte Finanzminister Georg Unland (CDU). Über 280 Beamte werden nach der geplanten Fertigstellung und Übergabe im November nächsten Jahres in das Großfinanzamt einziehen, das für den gesamten Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zuständig sein wird. Es entsteht aus der Zusammenlegung der derzeitigen Finanzämter Freital und Pirna. Die Baukosten belaufen sich auf rund 23,1 Millionen Euro.

Durch die Sanierungs- und Neubaumaßnahmen ergeben sich drei jeweils um einen Innenhof gruppierte Baukörper. Im mittleren werden der Informations- und Besucherbereich sowie zentrale Funktionen wie Anlieferung, Poststelle angesiedelt. In den Obergeschossen der Gebäude sollen die nichtöffentlichen Bereiche sowie Besprechungs- und Schulungsräume einziehen. Die Bauarbeiten haben im Juni 2014 begonnen. Nach Abschluss der Rohbauarbeiten erfolgen momentan der Einbau der Fenster, die Dacheindeckung sowie Trockenbau- und Haustechnikarbeiten.

Namensgeber des Grundstückes war Johann Siegmund von Liebenau, Kommandeur der Festung Sonnenstein, der das Vorwerk 1641/1642 errichtete. Archäologische Grabungen im Vorfeld der Bauarbeiten fanden Siedlungsspuren die aus dem 11. Jahrhundert, der slawischen Zeit, stammten.

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