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Der Mal- und Zeichenzirkel Pirna-Sonnenstein zeigt Porträtzeichnungen im Stadtmuseum Pirna

Ausstellung zum runden Jubiläum Der Mal- und Zeichenzirkel Pirna-Sonnenstein zeigt Porträtzeichnungen im Stadtmuseum Pirna

Der Mal- und Zeichenzirkel Pirna-Sonnenstein ist eine feste Institution des Kulturlebens der Stadt. In diesem Jahr feiert der Kreis sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass ist ihm im Stadtmuseum eine Ausstellung gewidmet, die an diesem Sonnabend öffnet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung des Mal- und Zeichenzirkels, dessen Vereinsvorsitzender Thomas Hauthal seit 1991 ist, stehen Porträtzeichnungen der Mitglieder,

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Der Mal- und Zeichenzirkel Pirna-Sonnenstein feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Seit 25 Jahren arbeitet der Künstlerkreis als Verein. Das Doppeljubiläum nimmt das Stadtmuseum Pirna für eine Kabinettausstellung zum Anlass. Unter dem Motto „Zeichner zeichnen Zeichner“ gibt der Zirkel ab diesen Sonnabend bis 3. Juli einen Einblick in sein Schaffen. Für die Ausstellung proträtierten sich die Mitglieder gegenseitig. 21 Arbeiten sind so entstanden. Weitere 20 Werke zeigen Motive aus Pirna. „Es ist unsere Verbeugung vor der Stadt und ihrer Historie“, sagt Thomas Hauthal, 1.Vorsitzender des Vereins.

Die Anfänge der Künstlervereins liegen auf dem Sonnenstein. Ein Student an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bekam eine Anfrage vom VEB „Strömungsmaschinen Pirna“, ob er einen Mal- und Zeichenzirkel betreuen wolle. Der 26-Jährige hieß Klaus Drechsler und nahm die Aufgabe an. Bald hatte er eine kleine Gruppe Kunstinteressierter zusammen und sie bezogen Räume in der oberen Etage des Schlosses Sonnenstein. „Das kunstpädagogische Angebot wurde von verschiedenen Generationen genutzt und war eine Insel abseits des DDR-Alltags“, erinnert sich Hauthal. 40 Jahre stand Drechsler dem Kreis als künstlerischer Leiter vor. Er vermittelte seinen Eleven eine Vielzahl von malerischen und grafischen Techniken wie Zeichnen, Aquarell- und Ölmalerei, Radierung oder Druck. Sie besuchten Ateliers und Ausstellungen. Anfang der 90er Jahre rief Drechsler die Vortragsreihe „Meilensteine der Kunstgeschichte“ ins Leben. Sie ist eine feste Institution in Pirna geworden und besteht bis heute.

Mit der Wende 1990 ging für den Mal- und Zeichenzirkel die Trägerschaft durch den Großbetrieb verloren. Die Zirkelmitglieder machten als Verein weiter und fanden nach mehreren Umzügen im Hinterhaus der Stadtbibliothek neue Arbeitsräume. Die künstlerische Leitung hat seit 2006 der Dresdner Künstler Detlef Schweiger inne. „Er hat die Arbeit mit der Gruppe gewandelt. Jetzt stehen Langzeitprojekte im Mittelpunkt“, berichtet Hauthal. So ein Projekt ist „Zeichner zeichnen Zeichner“, welches nun eine Ausstellung zur Folge hat. „Über ein Jahr lang richteten die Mitglieder ihren Blick auf die Tätigkeit, die sie in den Zirkel geführt hat und die ihr Zirkelleben bestimmt. Dabei porträtierten sie sich gegenseitig beim Zeichnen und Malen“, schreibt Detlef Schweiger. Das Ergebnis ist ab diesen Sonnabend, 11 Uhr, im Stadtmuseum zu sehen.

Von Silvio Kuhnert

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