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Den "merkwürdigen Gestalten" sei's gedankt: Serkowitz feiert Ersterwähnung

Den "merkwürdigen Gestalten" sei's gedankt: Serkowitz feiert Ersterwähnung

Heute und morgen feiert Serkowitz seine Ersterwähnung vor 700 Jahren auf dem Dorfanger. Vermutlich ist die Feier eine der seltsamsten, vielleicht auch der sehenswertesten, die man in Radebeul bisher erleben konnten.

Das fängt damit an, dass das Datum der Ersterwähnung umstritten ist und nicht alle der Meinung sind, dass Serkowitz 700 Jahre alt sei. Darüber hinaus ist der Radebeuler Ortsteil zu seiner Feier gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Die Party haben in der Hauptsache zwei "merkwürdige Gestalten" zu verantworten, "die sich in den letzten Jahren in Serkowitz herumtreiben", wie Wolf-Dieter Gööck sagt. Er ist mit seiner Serkowitzer Volksoper, die vor allem in der Dresdner Saloppe auftritt, im Ortsteil beheimatet und hat im Nachbarn Reinhard Zabka, der das Lügenmuseum im früheren Serkowitzer Gasthof betreibt, einen Mitstreiter gefunden. Beide waren sich einig, dass das Jubiläum gefeiert werden müsse.

Ihre Nachbarn sahen das lange Zeit anders, zumal auch die Finanzierung nicht geklärt war. Immer noch fehlen etwa 4000 Euro in der Kasse, die vermutlich die Stadt bezahlen will. Schließlich haben beide ein sehenswertes Programm auf die Beine gestellt, was vor allem ihren persönlichen Kontakten zu Künstlern zu verdanken ist. Viele von ihnen treten kostenfrei auf. Zudem haben sich einige der Serkowitzer einen Ruck gegeben und öffnen ihre Höfe. Für die Verpflegung wurde auf große Anbieter verzichtet, um den beschaulichen Charakter des Umfelds nicht zu stören. Außerdem gehört ein Kunstspektakel, "Ach, die Heimat" zum Programm.

Sonnabend

14 Uhr Eröffnung mit OB Bert Wendsche

14.30 Uhr: Rainer König, Wo ist der Zirkus? (Kinderprogramm)

15.10 Uhr: Serkowitzer Volksoper

15.50 Uhr: Michaela Tschubenko, Ein Sack voller Märchen

16.30 Uhr: Landesbühnen Sachsen, Komm, wir finden einen Schatz

17.20 Uhr: Jürgen Stegmann, Lieder und Balladen

18 Uhr: Birdy Guys, Soul, Jazz und Funk

19 Uhr: Die Serkowitzer Linedancers

19.30 Uhr: Wolf-Dieter Gööck und Max Lorenz, Das Lied vom großen Rüpel

20 Uhr: Krambambuli, Swing, Musette und Tango mit Isegrimms Feuershow

22 Uhr: Party im Weißen Haus

Sonntag

10 Uhr: Frühstück auf dem Dorfanger

11 Uhr: Lößnitzchor Radebeul

12 bis 14 Uhr: Freie Bühne

14 Uhr: Theatrium Figurentheater

14.40 Uhr: Dieter Beckert, Als ich blind war, sah ich schwarz

15.20 Uhr: J. Stegmann: Ein Tag mit Loriot

16 Uhr: Elbhang-Zombies, musikalisch-verbale Pöbelei

17 Uhr: Alternative Pop mit Charley Ann Schmutzler

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.09.2015

uh

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