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Das Mekka der Edelmarken

Das Mekka der Edelmarken

Ferrari, Maserati, Aston Martin, Alfa Romeo, Rolls-Royce, Bentley - was sich wie eine Partie Autoquartett anhört, ist in Wahrheit der Werdegang der Thomas Exclusive Cars GmbH.

Radebeul.

Das Radebeuler Autohaus macht Schlagzeilen, seit es 2003 als einziger ostdeutscher Händler für die italienischen Edelmarken Ferrari und Maserati eröffnete. Nach stufenweisen Erweiterungen, bei denen die ebenfalls selten vertretenen Luxus-Marken Aston Martin und Rolls-Royce mit jeweils eigenen Verkaufsgebäuden am Standort an der Meißner Straße hinzu kamen, kommt jetzt der nächste Paukenschlag: Voraussichtlich im Mai eröffnet der neue Bentley-Showroom.

Die britische Nobelmarke, die als Hoflieferant der Windsors firmiert und dem deutschen Volkswagen-Konzern gehört, habe sich für eine Kooperation mit Autohaus-Chefin Sibylle Thomas-Göbelbecker entschieden, nachdem man dem bisherigen Vertreter in Chemnitz die Lizenz entzogen habe, sagt Gerd Göbelbecker, der wie bei den bisherigen Erweiterungen auch als Projektleiter für den Autohaus-Neubau fungiert. Der rund 1,8 Millionen teure Showroom, in dem künftig etwa zehn Autos und drei verschiedene Modelle ausgestellt werden, bricht dabei mit einer Linie. Bisher reihen sich die zum Unternehmen gehörenden Autohäuser etwas zurückgesetzt auf dem ehemaligen AWD-Grundstück aneinander. Der Bentley-Showroom rückt dagegen näher an die Meißner Straße heran und fällt auch mit seiner runden Glasfront aus der Reihe, die, so Bauüberwacher Göbelbecker, ein Wunsch von Bentley war. Dort werden künftig die neuesten Modelle präsentiert. "Das wird auch für uns spannend, besonders wenn ab Ende nächsten Jahres der erste Bentley-SUV auf dem Markt sein wird, sagt Göbelbecker. Die inzwischen weit verbreiteten, an die Bauart von Geländewagen angelehnten Alltagskarossen könne man im Radebeuler-Luxusmarken-Haus bisher nämlich noch nicht anbieten. Es überwiegen Sportwagen und Limousinen.

Mit anderen Worten: Es war eine strategische Entscheidung, Bentley dazuzuholen. "Wir haben bei jeder unserer Erweiterungen auf eigene Initiative gehan- delt", betont Göbelbecker. Schließlich sei ein Ferrari doch zumeist ein Zweitwagen. "Bentley kommt für unsere Käuferschicht als Erstwagen infrage", erläutert er das Kalkül. Und wer sich gern noch ein drittes oder viertes Auto in die geräumige Garage stellt, werde beim Bummel im Luxus-Autohaus auch fündig. "Diese Markenkombination, wie wir sie bieten, gibt es in Deutschland kein zweites Mal", sagt Göbelbecker.

Käufer kommen deshalb nicht nur aus der Umgebung oder aus Mitteldeutschland. Man habe Kunden aus der ganzen Republik, zudem seien auch die nahen Nachbarländer Tschechien und Polen interessante Märkte. "Wir haben zwei Lkws, die Autos für Servicedienste abholen. Sie sind rund um die Uhr in Europa unterwegs", sagt Göbelbecker. Diese enorme Reichweite in der Kundendatei mache das Geschäft auch sehr krisensicher. 55 Mitarbeiter arbeiten inzwischen für das Autohaus, davon einige im auf der gegenüberliegenden Straßenseite gelegenen Altbau, in dem Motorräder der Marke Harley Davidson gehandelt werden, weitere in einer Harley-Davidson-Filiale in Chemnitz, die seit etwa einem Jahr zum Unternehmen gehört. Mit Eröffnung des Bentley-Hauses wird es einen weiteren Aufschwung geben. Zu Beginn werde man fünf neue Mitarbeiter anstellen, sagt Göbelbecker.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.12.2014

Uwe Hofmann

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