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Dampflok-Festival als Publikumsmagnet im Weißeritztal

12 000 Besucher Dampflok-Festival als Publikumsmagnet im Weißeritztal

Noch fährt die Weißeritztalbahn nur bis nach Dippoldiswalde. Beim nächsten Dampflok-Festival soll es aber wieder bis nach Kipsdorf gehen. 12 000 Besucher kamen am Wochenende an die Strecke.

Der Traditionszug rollt durchs Weißeritztal.

Quelle: Peter Weckbrodt

Freital. Beim nächsten Schmalspurbahn-Festival auf der Weißeritztalbahn kann hinauf bis ins erzgebirgische Kipsdorf gefahren und gefeiert werden. Davon ist die kleine Schar von Festivalbesuchern überzeugt, die die erst- und einmalig gebotene Möglichkeit wahrnahm, die Baustellen längs der Strecke oberhalb von Dippoldiswalde zu besichtigen. In einer Kombination von Fahrt mit dem Dampfzug und nachfolgend mit einem Oldtimerbus Ikarus 66 wurden mehrere Baustellenschwerpunkte aufgesucht. Mirko Froß, der Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) ließ es sich nicht nehmen, selbst die notwendigen Erläuterungen zum Baugeschehen zu geben. Froß kennt das Baugeschehen aus dem bekannten FF. So blieb auch keine Frage ohne sachkundige Antwort.

Hier wird nicht gekleckert, hier geht richtig was los: Die Ausfahrt aus dem Bahnhof Dippoldiswalde ist fertig, das Gleisband erstreckt sich bereits bis in die Ortsmitte von Ulberndorf. Die letzte neue Brücke über die Weißeritz wird an der Buschmühle in Kürze eingehängt, auf dem Bahnhof Kipsdorf haben die Bagger jetzt das Sagen. Das Dach des dort befindlichen Lokschuppens ist schon komplett saniert.

Mit besten Eindrücken kehrten die Exkursionsteilnehmer nach Freital-Hainsberg, in diesem Jahr noch Zentrum des Festival-Geschehens, zurück. Hier wurde richtig auf Familie gemacht, da hatten auch die kleinen Bimmelbahnfreunde ihren Spaß. Erstmals konnten muskelstarke Gruppen von jeweils 8 Personen ihre Kräfte beim Schleppen einer Diesellokomotive VC 10 messen. Das war ein Riesengaudi für Alle. Als Zeitschnellste erwies sich Team, zu dem sich acht Reisende spontan zusammengefunden hatte. Der Freiwilligen Feuerwehr Freital und dem Gemischtenteam von SDG und VVO blieben nur die Ehrenplätze.

Insgesamt 46 Züge brachten die SDG und die Traditionsbahn Radebeul gemeinsam auf die Strecke. Über rund 12 000 Besucher können sich die Veranstalter freuen, obwohl das Sonntagswetter nicht ganz mit dem des ersten Festivaltages mithalten konnte. Der Star auf der Strecke war natürlich wieder der Zug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn. Aber auch die beiden Zugpaare zu „Malter in Flammen“ waren gut besetzt.

Mindestens 30 freiwillige Helfer der Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn e. V. sorgten mit dafür, dass Alles reibungslos ablaufen konnte.

Von Peter Weckbrodt

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