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DDR-Museum in Radebeul verbucht drastischen Besucherrückgang

Touristen bleiben weg DDR-Museum in Radebeul verbucht drastischen Besucherrückgang

Das DDR-Museum „Zeitreise“ in Radebeul hat 2015 einen drastischen Besucherrückgang verbucht. Die Zahl der Gäste sank um 14 000 auf rund 40 000. „Die Situation ist dramatisch“, sagte Museumsleiter Joachim Stephan der Deutschen Presse-Agentur.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. Das DDR-Museum „Zeitreise“ in Radebeul hat 2015 einen drastischen Besucherrückgang verbucht. Die Zahl der Gäste sank um 14 000 auf rund 40 000. „Die Situation ist dramatisch“, sagte Museumsleiter Joachim Stephan der Deutschen Presse-Agentur. Als Gründe führte Stephan unter anderem das negative Image der benachbarten Landeshauptstadt infolge der Pegida-Demonstrationen an. Tagestouristen seien weggeblieben, es habe zahlreiche Stornierungen von Gruppen- und Busreisen gegeben.

Unterstützung erhält das Museum von der Volkssolidarität im Ort, mit der das Museum seit 2015 gemeinsam Veranstaltungen organisiert. Gemeinsam soll etwa ein Förderkreis ins Leben gerufen und Sponsoren angesprochen werden.

Laut Stephan soll das Museum umstrukturiert und möglicherweise in eine gemeinnützige GmbH überführt werden. Genaue Pläne werden am 18. März vorgestellt. Auf vier Etagen sind rund 60 000 Exponate aus DDR-Zeiten zu sehen. Nach eigenen Angaben ist das 2005 eröffnete Museum damit bundesweit die größte Sammlung dieser Art.

dpa

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