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DDR-Museum in Radebeul investiert in neue Technik

DDR-Museum in Radebeul investiert in neue Technik

Das DDR-Museum "Zeitreise" wappnet sich für die Zukunft. Durch insgesamt 19 audiovisuelle Stationen soll die Ausstellung ab sofort auch für Menschen erlebbar sein, die durch Behinderungen eingeschränkt sind.

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Museums-Chef Hans-Joachim Stephan vor einer Bildschirmstation.

Quelle: Martin Förster

Das neue Angebot gliedert sich in elf Hörstationen, die sich vorrangig an schlecht Sehende oder Blinde richten. Sechs Displaystationen und vier große Bildschirmstationen hat man dagegen für Menschen installiert, die schwer oder gar nicht hören können oder die im Rollstuhl sitzen und in viele der pickepacke vollen Ausstellungsräume nicht gelangen können. Bildschirme und Bedienelemente sind alle in niedriger Höhe montiert, so dass die gesamte Anlage als barrierefrei gilt. "Das Angebot werden aber sicher auch ältere Menschen nutzen, die gerade die falsche Brille dabei haben", meint Museumsleiter Hans Joachim Stephan. Mithin eignen sich die technischen Anlagen, das Museum für den demographischen Wandel zu rüsten.

Die neue Installation wurde durch ein Programm für Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen gefördert. 25 000 Euro hat Museumsleiter Stephan aus dem entsprechenden Fördertopf bekommen und noch einmal rund 5000 bis 8000 Euro als Eigenleistung dazugelegt, wie er schätzt. So habe man die Inhalte, die Besucher an den Stationen zu sehen oder hören bekommen, alle im DDR-Museum erstellt. Diese widmen sich entweder der politischen Zeitgeschichte, wie sie auch im Museum nachgezeichnet wird. Als zweiten Schwerpunkt behandeln sie einzelne Themen, wie es in der Ausstellung in ähnlicher Weise durch sogenannte Themenräume geschieht. Dort gibt es etwa einen Raum zum Thema "Einkaufen in der DDR", der sich jetzt in ähnlicher Weise auf der Mattscheibe wiederfindet. Dort könne allerdings nur ein Teil der wirklichen Schau abgebildet werden, sagt Stephan.

Das DDR-Museum ist mit rund 56 000 zahlenden Gästen das besucherstärkste Museum in Radebeul. Wie Museums-Chef Stephan schätzt, werde man den seit Jahren stabilen Wert wohl auch in diesem Jahr wieder erreichen.

www.ddr-museum-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.11.2014

Uwe Hofmann

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