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Coswiger Stadtrat tritt aus SPD aus

Coswiger Stadtrat tritt aus SPD aus

Der Coswiger Stadtrat Sven Böttger tritt zum Jahresende aus der SPD aus. Dies sagte er gestern gegenüber den DNN. "Ich habe schon längere Zeit darüber nachgedacht", so der 43-Jährige.

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Sven Böttger

Doch jetzt sei das Maß voll. Nach fast 23 Jahren gebe er sein Parteibuch ab. Eine Rückkehr schließt er derzeit aus. In eine andere Partei will der Aufsichtsratschef der Wohnbau- und Verwaltungs-GmbH Coswig nicht eintreten. Sein Austritt habe persönliche Gründe. Er sei nicht einverstanden mit dem Weg, den der Ortsverband Coswig eingeschlagen hat.

Erst kürzlich hatte sich der Ortsverband erneut gegen den für 2014/15 geplanten Umzug aller Klassen der Evangelischen Schule Coswig in das marode Gebäude der Grundschule West ausgesprochen. In einem Papier werden diesbezügliche Pläne der Stadtverwaltung abgelehnt. Man wolle somit nicht "den Missbrauch staatlicher Mittel" unterstützen. Die Zukunft des Grundschulstandorts West sei aufgrund stabiler Einwohnerzahlen keinesfalls so gefährdet wie gemeinhin erwartet, sagt SPD-Ortsverbandschef Frank Ulbricht, der andere SPD-Stadtrat.

Das Gebäude der Evangelische Schule in der Serkowitzer Straße sei zu klein. Im Standort West gingen die Zahlen der Schüler zurück. Noch gebe es genug Anmeldungen. Doch die Schule wäre fast aus dem Schulnetzplan gestrichen worden, hieß es im Rathaus. Mit der Idee, die Evangelische Schule in den zu sanierenden Bau zu holen, sei dies abgewendet worden. An dieser Idee scheiden sich die Geister. Auch in der SPD. Ulbricht und andere lehnen es ab, dass Schüler ab der Klassenstufe fünf am Standort West unterrichtet werden.

Böttger sagt, ohne den geplanten Umzug gefährde man den Grundschulstandort insgesamt. In Stadtrat und Kreistag will Böttger bleiben. Als Parteiloser mache er weiter, zumindest bis 2014. Sein Austritt sei freiwillig. Anders wäre das 2009/10 gelaufen: Damals hatte sein Ortsverband ein Ausschlussverfahren angeleiert. Böttger wollte nicht Teil der Fraktion mit Grünen und CBL sein, sondern mit FDP und DSU eine Fraktion bilden.Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.10.2012

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