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Coswig will Ampel an Problem-Kreuzung, später vielleicht einen Kreisverkehr

Quadratur des Kreisels Coswig will Ampel an Problem-Kreuzung, später vielleicht einen Kreisverkehr

Kreisverkehr, Ampel - die vieldiskutierte Kreuzung der Güterbahnhofstraße mit der Dresdner Straße in Coswig beschäftigt die Gemüter.

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Nur in einem sind sich alle einig: Weil das Provisorium schlecht arbeitet, muss es weg.

Quelle: Uwe Hofmann

Coswig. Seitdem Anfang Juli die neue Staatsstraße 84 (S 84n) an die Kötitzer Straße angebunden ist, steht an dieser Stelle eine provisorische Ampel, um das gestiegene Verkehrsaufkommen von der S 84 zu regeln. Das Provisorium arbeitet mehr schlecht als recht, weshalb sich die Kreuzung insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten zu einer viel beklagten Staufalle entwickelt hat. Mit dem Plan, die provisorische Ampel durch eine fest installierte zu ersetzen, die statt Videokameras durch Schlaufen im Asphalt angesteuert wird und daher günstigere Schaltzeiten aufweist, erntete die Stadtverwaltung allerdings ebenfalls heftige Kritik: Eine Ampel sei generell abzulehnen, weil sie den gegenwärtigen Missstand zementiere, stattdessen sei ein Kreisverkehr die einzig akzeptable Lösung, wetterte Alf Schwaten, FDP-Chef in Coswig und Weinböhla.

Nach ausgiebiger Stadtratsdiskussion will es die Stadt nun mit einem Spagat versuchen. An einer fest installierten Ampel führt nämlich laut Ordnungsamtsleiter Olaf Lier kein Weg vorbei, weil sie die einzig kurzfristige Lösung darstellt. Allzu teuer dürfte der Aufbau nicht sein, weil bei der letzten Sanierung der Straße schon leere Rohre eingegraben wurden, die jetzt für die benötigten Leitungen genutzt werden können. Zuständig ist freilich der Freistaat, weil die Dresdner Straße eine Staatsstraße ist.

"Wenn ein Kreisverkehr geht, wäre das natürlich wünschenswert, aber das steht ja in den Sternen", sagt Stadtrat Joachim Eichler (CDU) und beschreibt damit ungefähr die Haltung der Stadtverwaltung. Da ein solcher Kreisel einen Durchmesser von wenigstens 30, eher 35 Metern haben müsste, damit auch Schwerlastverkehr hindurch fahren könne, lasse sich die Kreuzung nicht so schnell umbauen, meint Lier. Dafür wären weitreichende Planungen nötig. Fraglich sei auch, ob der Freistaat die Idee mitträgt. Beide Wünsche hat Coswig inzwischen angemeldet mit klarer Priorität: Die Ampel müsse so schnell es geht gebaut werden. Unklar ist allerdings, was geschieht, wenn sich die Ampel als so leistungsfähig erweist, dass sich jeder Gedanke an den Kreisverkehr erübrigt.

uwe hofmann

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