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Coswig sucht Omas und Opas auf Zeit

Coswig sucht Omas und Opas auf Zeit

"Wunschgroßeltern" werden in Coswig gesucht. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das die Coswiger Gleichstellungsbeauftragte Angelika Gerhardt gemeinsam mit der städtischen Gesellschaft Juco Soziale Arbeit auf die Beine gestellt hat.

Ziel ist es, dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung zu tragen, dass Enkel häufig in größerer Entfernung von ihren Großeltern aufwachsen als das früher üblich war. Besonders um junge Familien zu unterstützen, sollen die sogenannten Wunschgroßeltern in die Bresche springen. Dabei handelt es sich um Freiwillige, die bereit sind, regelmäßig die Betreuung eines Kindes zu übernehmen - sei es für einen Nachmittag in der Woche oder einen Abend alle 14 Tage. Auch eine anderweitige Unterstützung der Familie, durch Rat und Tat, ist denkbar (über ähnliche Initiativen lesen Sie heute auch auf Seite 5).

"Erste einzelne Familienbande konnten hergestellt werden", beschreibt Gerhardt den bisherigen Fortschritt des seit Ende 2010 laufenden Projekts. Vor allem Seniorinnen hätten sich gemeldet und Kontakt mit Familien aufgenommen. Allerdings gibt es weitaus mehr Bewerber um eine "Wunschoma" oder einen "Wunschopa" als dafür geeignete Kandidaten. Deshalb ruft Gerhardt erneut ältere Coswiger dazu auf, sich zu melden. Ziel ist auch, den Pool von Bewerbern zu vergrößern. Schließlich sollen die jungen Eltern wählen können, wem sie ihr Kind in die Obhut geben.

Entsprechend werden die Familien und die "Wunschgroßeltern" sachte miteinander in Kontakt gebracht, etwa indem zunächst ein einfaches Treffen, später ein gemeinsamer Ausflug vereinbart werde. Es sei für ein erfolgreiches Zusammengehen von größter Wichtigkeit, dass es auch menschlich zwischen den Familien und den Betreuern passt.

Für interessierte Senioren, Mütter und Väter bieten Juco und Gleichstellungsbeauftragte einen Infotermin an. Am 18. September, 17 Uhr, stellen Gerhardt und Manuela Hesse vom Juco-Familietreff "Rappelkiste" das Projekt im Besprechungszimmer des Rathauses, Karrasstraße 2, vor. Eine telefonische Anmeldung ist unter Tel. 0351/831 18 07 (Mo.-Di.) und Tel. 03523/667 11 (Mi.-Fr.) sowie unter E-Mail gerhardt@stadt-coswig.de gewünscht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2014

uh

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