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Coswig: Fluthelfer kämpfen an Niederseite

Coswig: Fluthelfer kämpfen an Niederseite

In den Coswiger Ortsteilen Brockwitz und Sörnewitz mussten gestern die ersten elbnahen Gebäude evakuiert werden. Allein 30 Familien verließen in Brockwitz ihre Grundstücke, die im Laufe des Tages von der Elbe überschwemmt wurden.

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Dammbau in Brockwitz: Zwei Quickdämme werden hintereinander gestellt, damit ein dritter oben drauf passt.

Quelle: Uwe Hofmann

Sie kamen zumeist bei Verwandten in der Nähe unter, wie Einsatzleiter Matthias Grosser vor Ort erklärte.

Derzeit versuchen die Fluthelfer, das restliche Brockwitz durch einen Damm an der Niederseite zu schützen. Dafür werden die einen Meter hohen Quickdamm-Elemente übereinander gestapelt - eine Bauweise, die so bisher noch nicht zum Einsatz gekommen sei, wie Grosser sagt.

Wenn es hält, ist Brockwitz bis zu einem Elbpegel von 8,40 Metern geschützt, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Dresdner Straße ist dennoch in Brockwitz und Sörnewitz seit gestern Nachmittag gesperrt. Besonders tief stehende Teile der wichtigen Verbindung von Meißen nach Coswig sind überströmt. Auch Stromabschaltungen werden in den betroffenen Gebieten unvermeidbar sein, heißt es aus dem Rathaus. Immerhin bleibe das Pumpwerk in Sörnewitz bis auf Weiteres in Betrieb, so dass die Abwasserentsorgung im Weindorf funktioniert. Für die Zeit der Stromabschaltung bereitet die Wasser Abwasserbetriebsgesellschaft Coswig eine Notlösung vor.

Die Grundschule Brockwitz bleibt zunächst bis Freitag komplett geschlossen. Eine Notbetreuung für die Kinder, die nicht in ihren Familien beaufsichtigt werden können, wird im Hort der Grundschule West, Heinrich-Heine-Weg 23 eingerichtet.

Hilfe aus Coswigs Partnerstadt Ravensburg ist gestern Abend eingetroffen. 25 Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen wollen die Coswiger Kameraden verstärken. Auch die Bundeswehr habe Verstärkung nach Coswig geschickt, heißt es aus dem Rathaus.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.06.2013

Uwe Hofmann

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