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Container für Coswiger Grundschule West

Container für Coswiger Grundschule West

Die Grundschule West in Coswig soll ab dem Sommer komplett saniert und um zwei Verbindungsbauten erweitert werden. Zudem soll die Evangelische Schule Coswig ab dem Schuljahr 2014/15 mit in das sanierte Gebäude am Heinrich-Heine-Weg einziehen.

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Mit Hilfe von Fördermitteln soll die Grundschule West nicht nur um zwei Verbindungsbauten erweitert, sondern auch komplett saniert werden.

Quelle: Martin Förster

Auch die Außenanlagen werden erneuert. Der Stadtrat hat dies gestern Abend beschlossen und damit das umstrittene Projekt endgültig auf den Weg gebracht. Mit dem Einzug der Evangelischen Schule will die Stadt den Schulstandort West langfristig sichern.

Die Schülerzahlen in West sind stetig zurück gegangen. Dem Standort drohte das Aus. Mehrere Eltern hatten die Pläne aber kritisiert. Vor allem, weil die Grundschule künftig statt zwei- nur noch einzügig geführt wird. Mehrere neue ABC-Schützen müssen ab 2013/14 auf die zwei anderen Grundschulen des Coswiger Schulbezirks verteilt werden.

Neben Gestaltung und Finanzierung des Projekts haben sich die Stadträte gestern auch auf das Ausweichquartier für die Kinder der West-Schule festgelegt. Während der Bauarbeiten sollen die Erst- bis Viertklässler in Modulbauten am Coswiger Gymnasium untergebracht werden. Diese auch als "Container" bekannten beweglichen Boxen werden für über 180000 Euro ein bis anderthalb Jahre lang angemietet.

Die Module mit acht Klassenzimmern und weiteren Räumen - unter anderem für die Lehrer - werden auf dem Bolzplatz gegenüber des Gymnasium- Erweiterungsbaus platziert. Inklusive Kosten für Umzug und Anschlüsse an vorhandenen Leitungen sind für dieses Ausweichprojekt laut Stefan Sári, Bereichsleiter Kita, Schule und Jugend, bis zu 200000 Euro eingeplant. Schüler der Evangelischen Schule müssen bis zum Umzug nach West im alten Kita-Bau in der Serkowitzer Straße bleiben.

Vor allem die zu erwartenden Kosten und die vorhandenen Schulbauten in der Nähe sprachen für das Gymnasium als Ausweichquartier. Als Alternativen waren viele Gebäude in Coswig und anderen Kommunen im Kreis Meißen untersucht worden. Das leere Gebäude der einstigen Mittelschule Oberlößnitz im Augustusweg Radebeul rückte auch in den Fokus. Man hätte es aber für fast 210000 Euro herrichten müssen. Auch hätten für Pendelbusse Kosten von rund 1000 Euro je Tag angestanden. In Summe wäre dies doppelt so teuer wie die Mietmodullösung.

Die nun gefundene Lösung wird laut Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) durch Gewerbesteuer-Mehreinnahmen finanziert. Sanierung und Umbau der Schule West, die fast 6,6 Millionen Euro kosten, sollen hingegen von Stadt, Evangelischem Trägerverein sowie 2,3 Millionen Euro Fördermittel finanziert werden. Die Zuschüsse wurden laut Sári von der Sächsischen Aufbaubank in Aussicht gestellt. Das Vorhaben sei in deren Programm für 2013 aufgenommen. Nur so werde die Komplettsanierung möglich. Falls das Fördergeld dennoch ausbleibe, müsse der Stadtrat erneut über den Umfang dieses Großprojekts entscheiden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.05.2013

Stephan Klingbeil

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