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Comeback der Altkennzeichen in Sachsen – Nachfrage nach wie vor groß

Comeback der Altkennzeichen in Sachsen – Nachfrage nach wie vor groß

Mehr als zwei Jahre nach Wiedereinführung der alten Kfz-Kennzeichen herrscht auf Sachsens Straßen eine große Vielfalt an Buchstabenkombinationen.

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Das Interesse an den alten Autokennzeichen ist im Freistaat groß. (Archivfoto)

Quelle: Volkmar Heinz

Die Zulassungsstellen im Land registrieren reges Interesse: „Die Nachfrage ist groß“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes in Pirna. Der Renner im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge seien vor allem die Kennzeichen mit den Anfangsbuchstaben PIR - rund 84.300 wurden seit 2012 vergeben. Autofahrer bevorzugten Kombinationen wie PIR-NA oder auch PIR-AT. Aber auch DW für Dippoldiswalde wurde in den vergangenen zwei Jahren 19 270 Mal vergeben, für FTL waren es 13.237 Kennzeichen.

Seit November 2012 können die Sachsen wieder 45 sogenannte Heimatkennzeichen beantragen. Die alten Nummernschilder waren im Zuge von Gebietsreformen in den 70er Jahren verschwunden. Eine Verordnung der Bundesregierung hatte mit der Neuregelung wieder „mehr als ein Unterscheidungszeichen“ für einen Verwaltungsbezirk vorgesehen.

Bis Ende März hat das Landratsamt Görlitz rund 87.200 Kennzeichen vergeben, mehr als die Hälfte waren mit 46.400 Altkennzeichen. Vor der Neuregelung sei nur das Kennzeichen GR für den Kreis Görlitz zulässig gewesen. „Nun kann jeder wieder nehmen, was er möchte“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes. Beliebt sei etwa ZI für Zittau, das mehr als 21.200 Mal vergeben wurde. Aber auch LÖB oder NOL für Niederschlesischer Oberlausitzkreis stehen hoch im Kurs. „Viele wollen damit ihre Zugehörigkeit zu einer Region symbolisieren“, sagte die Sprecherin.

Im Vogtland wurden von November 2012 bis Ende März 2015 mehr als 88.300 Fahrzeuge angemeldet, die meisten davon laufen auf V für das Vogtland. Nach Angaben des Landratsamtes wurden rund 10.000 Kennzeichen für V-PL reserviert - in der Annahme, dass vor allem die Plauener zugreifen würden. „Aber die Nachfrage war nicht so hoch“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes. Stattdessen wurden seit der Neuregelung knapp 13.300 PL-Kennzeichen beantragt. Das Landratsamt sieht darin ein Zeichen für „Regionalität“ und „ein Stück Freiheitsliebe“. Im Vogtland sind zudem Wunschkennzeichen wie V-IP oder V-FC als Ausdruck der Verbundenheit mit dem Plauener Fußballclub gefragt.

Im Landkreis Meißen haben die Zulassungsstellen insgesamt 165 555 Kennzeichen vergeben, die meisten mit 124.200 für Meißen (MEI). Auch aber auch RG für den Altkreis Riesa-Großenhain stand mit knapp 20.000 Kennzeichen hoch im Kurs. Mit RIE für Riesa sind seit November 2012 wieder rund 14.100 Fahrzeuge unterwegs.

LVZ

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