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Chocolatier Marcus Schürer produziert jetzt in der Schokoladenschule

Süßes aus Heidenau Chocolatier Marcus Schürer produziert jetzt in der Schokoladenschule

Die Schokoladenmanufaktur in Heidenau hat eine neue Adresse. Sie befindet sich jetzt im Stadtteil Gommern an der S 172 in der ehemaligen Ludwig-Richter-Grundschule. Am 21. Mai lädt Chocolatier Marcus Schürer zum Eröffnungsfest ein. Es gibt natürlich reichlich Schokolade.

Chocolatier Marcus Schürer hat jetzt nicht mehr nur reichlich Platz zum Produzieren, sondern auch ein Geschäft mit Café.

Quelle: Silvio Kuhnert

Heidenau. Schokolade macht in Heidenau Schule – Chocolatier Marcus Schürer ist mit seiner Manufaktur in die ehemalige Ludwig-Richter-Grundschule gezogen. „Unser ehemaliger Standort ist zu klein geworden“, nennt er als Grund für den Umzug. Seit 2004 stellt Schürer Schokolade und Pralinen in der Elbestadt her. Erst an der Pirnaer Straße, nun im Stadtteil Gommern an der Güterbahnhofstraße 60 (S 172). Am morgigen Sonnabend lädt er mit einem Familienfest zur offiziellen Eröffnung ein.

Vor zwölf Jahren fing Schürer klein an. Gerade einmal 15 Quadratmeter maß sein erster Laden. Nach und nach mietete er im Objekt Flächen dazu. „Aber die Bedingungen waren einfach nicht mehr haltbar“, berichtet er. Es mangelte an Lagerflächen, für die sieben Mitarbeiter gab es keinen Umkleide- oder gar Pausenraum. Fast fünf Jahre lang hat er nach einem geeigneten Objekt für die Schokoladenproduktion gesucht. Mit dem 1896 erbauten und seit 2013 leerstehenden Schulgebäude wurde er fündig. „Jetzt haben wir optimale Bedingungen sowie Platz, und vor allem bekommt man wieder Luft bei der Arbeit“, meint Schürer in Bezug zu den beengten Verhältnissen vorher

Reichlich 750000 Euro hat der Chocolatier in sein neues Domizil investiert. Dazu zählt auch eine eigene Schokoladenmaschine. Hat er bislang die Rohmasse für seine bis zu 400 Produkte von anderen Herstellern bezogen, kann er nun die Kakaobohnen selbst malen und zum Ausgangsmaterial für Tafeln und Pralinen in allen möglichen Geschmacksrichtungen verarbeiten. „Ich bin einer der ersten in Sachsen, der jetzt selbst Schokolade produziert“, sagt Schürer nicht ohne Stolz.

Rund 70 Prozent seiner Waren liefert er an Schokoladenfachgeschäfte und Spezialitätenhändler. Die restlichen 30 Prozent seines Umsatz macht er über Online-versand und seinem eigenen Verkaufsladen. Am neuen Standort ist wieder ein Geschäft vorhanden und um ein Café erweitert. Hinzukommen Räume für Pralinenkurse und Verkostungen.

Beim Eröffnungsfest am morgigen Sonnabend können die Besucher in der Zeit von 10 bis 18 Uhr selbst Chocolatier sein und zum Beispiel Tafelschokoladen gestalten. Ein Schokoladenbrunnen steht zum Dippen und Kosten im Laden bereit. Es finden Führungen und Erläuterungen zur neuen Schokoladenmaschine statt. Für Kinder gibt es Ponyreiten, Märchenstunde (10 und 13.30 Uhr), zudem musikalische Unterhaltung für Groß und Klein.

Von Silvio Kuhnert

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