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Casting in Altenberg - Am 3. Mai werden Bob-Fahrerinnen für Olympia 2018 gesucht

Casting in Altenberg - Am 3. Mai werden Bob-Fahrerinnen für Olympia 2018 gesucht

Der legendäre Heinz Quermann (TV-Entertainer, die Älteren werden sich erinnern) hat es vor Jahrzehnten vorgemacht und in der Unterhaltungssendung "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" Mädchen gesucht, die sich fürs Rudern begeistern.

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Quelle: dpad

Die Resonanz war groß, von den Bewerberinnen sind einige Olympiasieger geworden.

Eine Aktion des sächsischen Bob-Verbandes erinnert stark an diese Nummer, denn der startet einen ähnlichen Aufruf. Für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang sucht der sächsische Rennrodel-, Bob- und Skeletonverband (RBSV) - so der offizielle Name - Talente für den Bobsport. Dazu findet am 3. Mai (ab 9.30 Uhr) in Altenberg ein Casting statt. Mädchen ab 15 Jahre und sportliche Frauen können sich testen, wie talentiert sie für die olympische Mission sind. "Noch nie waren die Chancen für talentierte Athletinnen so gut wie jetzt, da die bekannten Bobteams um Sandra Kiriasis und Cathleen Martini keine weiteren Olympiastarts planen", wirbt der Verband in einer Mitteilung.

So sieht der Test aus: Insgesamt werden vier Übungen absolviert. Ein 50 Meter Sprint, Dreier-Schlussweitsprung in die Sandgrube und Medizinballwürfe (vor- & rückwärts) bilden die athletische Basis. Beim anschließenden Bobanschub wird sich am Rollenstart-Bob auf Schienen ausprobiert. Die beste Teilnehmerin gewinnt ein Erlebnis-Wochenende im Erzgebirge und ist natürlich im Rennen um den Olympiastartplatz 2018.

"Nach Sotschi war klar, wir müssen was machen. Bei einer Zusammenkunft wurde die Idee zu diesem Casting geboren", erzählt der Altenberger Bob-Trainer Andreas Zschocke. Vorbild sei aber nicht Heinz Quermann gewesen. "Wir haben die eine Aktion aus Belgien übernommen, die uns Mut macht."

In Belgien waren vor vier Jahren in einer Fernseh-Show Bobfahrerinnen für das Projekt Sotschi 2014 gecastet worden. Mit Erfolg: Bei den Spielen vor acht Wochen belegten Elfje Willemsen und Hanna Mariën im Bob Belgien I einen starken sechsten Platz - immerhin vor zwei deutschen Schlitten mit den gestandenen Pilotinnen Cathleen Martini und Anja Schneiderheinze. Bester Beweis, dass man es im Frauenbob in vier Jahren zur Weltspitze schaffen kann, was in kaum einer anderen Sportart möglich ist. Nur trauen muss man sich.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.04.2014

Uwe Köster

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