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Bypass soll Verkehrskollaps an der Zehistaer Straße in Pirna verhindern

Bypass soll Verkehrskollaps an der Zehistaer Straße in Pirna verhindern

Ein drittes Mal müssen Autofahrer Einschränkungen im Bereich Zehistaer-/Einsteinstraße in Pirna in Kauf nehmen. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren die Stadt erst eine neue Brücke über die Seidewitz und dann eine weitere über die Gottleuba geschlagen hatte, zieht sie nun neue Kreise.

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Nur aus Richtung Rottwerndorfer Straße ist an der Gottleubabrücke während des Baus des Kreisverkehrs Endstation.

Quelle: Silvio Kuhnert

Ein Kreisverkehr wird künftig die Zehistaer Straße mit der Einsteinstraße verbinden. Gestern begannen die Arbeiten.

Staubig ging es am ersten Tag auf der Baustelle zu. Kipper brachten Schotter, Bauleute verteilten ihn parallel zur jetzigen Fahrbahn ab der Seidewitzbrücke in Richtung Zehista. Mit einer Walze drückten sie die Fläche platt. Bevor der Bau des Kreisels beginnt, legen die Arbeiter einen Bypass, um einen Verkehrskollaps zu vermeiden. Die Stadt möchte die Verbindung zwischen den beiden Flusstälern nicht wie im vergangenen Jahr beim Bau der Gottleubabrücke erneut komplett kappen. "Der Verkehr zwischen Einsteinstraße und Zehistaer Straße/Altes Landratsamt wird in beide Richtungen auf einer Behelfsfahrbahn entlang geführt", informierte Stadtsprecher Thomas Gockel. Von der "Zehistaer" und der Einsteinstraße gelangen Autofahrer auch weiterhin auf die Rottwerndorfer Straße. Wer allerdings mit seinem Fahrzeug aus dem Gottleubatal kommt, muss einen Umweg fahren. "Die Fahrzeuge von der Rottwerndorfer Straße werden über die Clara-Zetkin-Straße zur Bundesstraße geführt", berichtete Gockel.

Diese Verkehrsregelung müssen Autofahrer bis Mitte Oktober erdulden. Nach rund drei Monaten soll die Baustelle abgeschlossen und der Kreisel befahrbar sein. Mit ihm möchte die Stadt zum einen für mehr Sicherheit sorgen. Der Kreuzungspunkt ist bislang recht unübersichtlich, der Kreisel soll für einen besserer Überblick sorgen. "Querungshilfen für Radfahrer und Fußgänger an den Zu- und Ausfahrten des Kreisverkehrs sollen zusätzlich die Verkehrssicherheit erhöhen", so Gockel.

Andererseits befindet sich der Kreuzungsbereich in einem schlechten baulichen Zustand. Die Fahrbahn ist deformiert und hat Löcher. Die Gleise des ehemaligen Bahnübergangs in Höhe der Zufahrt zum einstigen Landratsamt sorgen für zusätzliches Holpern. Der Eisenbahnübergang wird im Zuge des Kreiselbaus entfernt und die Kreuzung fit für die Zukunft gemacht. Sollte eines Tages die lang ersehnte Südumfahrung kommen, rollen auch mehr Pkws und Lkws über die Talverbindung zwischen Aral-Tankstelle und Netto-Supermarkt, um an die Anschlussstelle in Zehista zu gelangen. Das Bauvorhaben kostet rund 528 000 Euro. Der Freistaat übernimmt 75 Prozent der förderfähigen Baukosten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.07.2013

Silvio Kuhnert

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