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Bus und Bahn rollen wieder fast normal – erste Elbfähre geht wieder in Betrieb

Bus und Bahn rollen wieder fast normal – erste Elbfähre geht wieder in Betrieb

Nach knapp einer Woche hochwasserbedingter Pause ist die erste Elbfähre in Dresden wieder in Betrieb. Sie verkehrt seit Dienstag zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz – wegen der eingeschränkten Stromversorgung aber nur bei Tageslicht, teilten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit.

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Straßenbahnen und Busse verkehren wieder nahezu planmäßig. Auch die erste Fähre nimmt den Betrieb nach der Flut auf.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die anderen Fähren werden derzeit auf Schäden überprüft oder müssen warten, bis der Wasserstand weiter gesunken ist. Auch Busse und Bahnen fahren mit Ausnahme der Leipziger Straße fast wieder planmäßig. „Mit dem sinkenden Elbpegel hat sich der ÖPNV sein Netz zurück erobert“, hieß es. Allerdings sind die Stadtteile Niederwartha und Serkowitz noch immer schwer mit Bussen erreichbar. Wie groß die Schäden im Netz sind, stehe noch nicht fest.

Auch im Umland normalisiert sich die Lage. Die S-Bahn-Linie S1 fährt aktuell zwischen Meißen und Pirna. Zwischen Pirna und Bad Schandau werde ein Pendelzug eingerichtet, der im Zwei-Stunden-Takt verkehrt. Die Linie S2 fährt wieder planmäßig zwischen dem Flughafen Dresden, Heidenau und Pirna. Die Bahnhöfe Heidenau-Großsedlitz, Königstein, Stadt Wehlen und Niederwartha sind wegen Überflutung der Tunnel weiterhin vom Netz abgekoppelt.  

Die Züge der Weißeritztalbahn werden zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde bis zur Beseitigung der Hochwasserschäden durch Busse ersetzt. Auf der Müglitztalbahn ist der Verkehr voraussichtlich noch bis einschließlich Freitag durch einen Erdrutsch behindert: Ein Zug pendelt zwischen Glashütte und Altenberg, zwischen Heidenau und Glashütte besteht Schienenersatzverkehr.

Zwischen Coswig und Riesa fährt ein „Brückenshuttle“, da die Autobrücke in Riesa weiter gesperrt ist. Die große Mehrzahl der Busse und Bahnen im VVO-Bereich sei wieder planmäßig unterwegs. In elbnahen Bereichen komme es aber noch zu Ausfällen und Umleitungen.

sl/dpa

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