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Bunt und vielseitig: Coswiger Gymnasiasten stellen auf der Karrasburg aus

Bunt und vielseitig: Coswiger Gymnasiasten stellen auf der Karrasburg aus

Die Kraft eines Tornados weht aus dem Bild heraus. In der Luft herumwirbelnde Versatzstücke atmen Wirrnis, Chaos und Zerstörung. Die Welt ist scheinbar in Auflösung begriffen.

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Carolus Becker: "Der Krach der Gesellschaft".

Quelle: Wolfgang Zimmermann

Eine andere Deutung lässt das Bild von Carolus Becker im Grunde gar nicht zu. Ursache all dessen ist - so scheint's - "Der Krach der Gesellschaft". Dieses Bild ist neben vielen anderen malerischen als auch plastischen Arbeiten in der aktuellen Ausstellung "SchulART" der Coswiger Gymnasiasten zu sehen, die jetzt im Coswiger Museum Karrasburg eröffnet wurde.

Diese jährlich stattfindende Ausstellung und ihr Titel sind mittlerweile zu einer festen Tradition geworden. Denn in ihr kann sich der volljährige Besucher nicht nur über den Wissensstand der Gymnasiasten informieren, er bekommt zugleich auch jede Menge Anregungen und Hinweise für das eigene Tun und Handeln übermittelt.

Die Themen der Ausstellung sind ebenso vielseitig wie es die Art ihrer Umsetzung ist. Da hat es Laura Beier (5. Klasse) zum Beispiel ein farbenfrohes "Feuerwerk über der Stadt" angetan. Da betrachten Susanne und Anne (Klasse 10) den "Dialog" zwischen Mann und Frau als unbedingt notwendiges Moment im Miteinander der Familie. Eine Gruppenarbeit der Klasse 7 widmet sich dem Treiben von "Artisten" und präsentiert dem Betrachter auf geradezu federleichte Art die Mühen dieser so schweren Kunst. Und an anderer Stelle hat Antonia Pfitzner aus der Klasse 11 auf sehr originelle Art ihre "Mutter" porträtiert.

So bunt und vielseitig wie all ihre Vorgänger präsentiert sich diese Ausstellung der Coswiger Gymnasiasten den Besuchern. Sie zeigt zugleich aber auch, dass den Heranwachsenden der Zustand unserer Welt bzw. das Erscheinungsbild der menschlichen Gesellschaft keineswegs egal ist. Ganz im Gegenteil; so manche in den künstlerischen Arbeiten versteckte Kritik kann und wird der Besucher der Ausstellung entdecken. Vielleicht in den drei Bildern mit dem Sammelbegriff "Geschenkte Strukturen", die Nele Tauchmann, Susanne Koch und Friederike Merby (alle Klasse 7) präsentieren. Oder er bekommt durch Susanne Kochs (Klasse 7) Blumenkasten-Installation "Bildgedicht/Wortbild" Anregungen übermittelt. Noch bis zum 28. Juli 2013 ist "SchulART" zu besichtigen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.07.2013

W. Zimmermann

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