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Bundestagswahl: Pirnaer Linke kürt André Hahn mit 98 Prozent zum Direktkandidaten

Bundestagswahl: Pirnaer Linke kürt André Hahn mit 98 Prozent zum Direktkandidaten

Freital/Pirna.Die Linke geht mit André Hahn als prominentes Zugpferd in den Bundestagswahlkampf. Mit 98 Prozent nominierte der Kreisverband den ehemaligen Oppositionsführer im Sächsi- schen Landtag zum Direktkan- didaten im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

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André Hahn

Freital/Pirna. Die Linke geht mit André Hahn als prominentes Zugpferd in den Bundestagswahlkampf. Mit 98 Prozent nominierte der Kreisverband den ehemaligen Oppositionsführer im Sächsi- schen Landtag zum Direktkan- didaten im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Auf der Mitgliederversammlung am Sonnabend in Freital erhielt der 49-Jährige 102 der 104 abgegebenen Stimmen. Im Wahlkreis 158 fordert Hahn bei der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2013 den CDU-Politiker Klaus-Brähmig heraus. Der Christdemokrat konnte seit 1990 das Direktmandat jedes Mal erobern.

"Aller guten Dinge sind drei", meinte Hahn, der bereits das dritte Mal für den Bundestag kandidiert, in seiner Rede auf dem Kreisparteitag. 1994 war Hahn sowohl Direktkandidat für das deutsche Parlament als auch für den Landtag. Vier Jahre später wurde er, wie er selbst meinte, gebeten, für das Direktmandat erneut anzutreten, um ein gutes Zweitstimmenergebnis zu erzielen. "2013 möchte ich tatsächlich in den Bundestag einziehen", sagte Hahn. Mit Katja Kipping, der Chefin der Bundespartei, soll er als Spitzenduo die Landesliste der Linkspartei anführen.

In seiner Rede bekannte sich Hahn zum europäischen Gedanken. "Die EU ist ein Gewinn", so Hahn. Er wünscht sich aber nicht nur eine gemeinsame Währung, sondern auch eine europäische Sozial- und Wirtschaftspolitik. Zur Bewältigung der Euro-Krise möchte er die "Verursacher der Finanzkrise" stärker zur Kasse bitten, und fordert eine Steuerreform, bei der an der Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben Reiche und Vermögende stärker beteiligt werden. Hahn tritt für einen gesetzlichen Mindestlohn ein. Als eines seiner Ziele nannte der langjährige Kreisrat außerdem eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen. An die Adresse seines Kontrahenten von der Union richtete er mit Blick auf die vom Bund am Freitag zusätzlich bewilligten 750 Millionen Euro für die Verkehrsinfrastruktur folgende Forderung: Brähmig könne der Region einen letzten Dienst erweisen, indem er sich dafür einsetze, dass von dem Geld etwas der Südumfahrung Pirna zugute komme. "Wenn er es nicht tut, mache ich es", so Hahn. Das Duell ist eröffnet. Silvio Kuhnert

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.11.2012

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