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Bundespolizei greift 44 Flüchtlinge an A17 bei Bad Gottleuba auf

Bundespolizei greift 44 Flüchtlinge an A17 bei Bad Gottleuba auf

Bad Gottleuba-Berggießhübel. Die Bundespolizei hat am Freitagabend an der Autobahn 17 nahe Bad Gottleuba insgesamt 44 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan aufgegriffen, die dort von ihren Schleusern ausgesetzt worden waren.

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Die Bundespolizei ist 2005 aus dem Bundesgrenzschutz hervorgegangen.

Quelle: dpa

Wie die Beamten mitteilten, hatte eine Streife der Bundespolizei Berggießhübel zunächst gegen 22.45 Uhr drei Personen entdeckt, die zu Fuß auf dem Standstreifen in Richtung Dresden unterwegs waren.

Als die Polizisten die drei kontrollierten, bemerkten sie, dass sich unmittelbar neben der Autobahn noch zahlreiche weitere Menschen im Feld versteckt hielten. Die Beamten forderten sie auf herauszukommen. Daraufhin flüchteten mehrere Personen in verschiedene Richtungen. Zu Fuß und mit einem Polizeihubschrauber suchten die Ordnungshüter nach den Ausreißern. Die Fahndung dauerte bis 8 Uhr am nächsten Morgen.

Insgesamt stellten die Beamten 44 Personen fest. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um 24 syrische und 20 afghanische Staatsangehörige, darunter zwei Kinder und 21 Jugendliche. Der oder die Schleuser hatten die Flüchtlinge direkt nach Grenzübertritt einfach auf der Autobahn zurückgelassen und sie dadurch zusätzlich in Gefahr gebracht. Da alle aufgegriffenen Personen aus Krisen- und Kriegsgebieten stammen und ein Schutzersuchen stellten, wurden sie an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, wo sie derzeit betreut werden.

Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen für den Vorfall. Wer etwas beobachtet hat, sollte sich bei der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel unter der Telefonnummer (035023) 676 300 melden oder die kostenlose Rufnummer der Bundespolizei (0800) 6 888 000 anrufen.

ttr

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