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Bürgerpicknick vor dem Pirnaer Rathaus zum Markt der Kulturen

Interkulturelles Fest Bürgerpicknick vor dem Pirnaer Rathaus zum Markt der Kulturen

Der Mai macht alles neu. Dies trifft in diesem Jahr besonders auf den Markt der Kulturen zu. Das interkulturelle Fest wird um mehrere Veranstaltungen erweitert. Was den Besuchern geboten wird, verrät Rico Schwibs von der Aktion Zivilcourage.

Rico Schwibs ist der Ansprechpartner für den 14. Markt der Kulturen. Die Vorbereitungen zu dem interkulturellen Fest befinden sich in der heißen Phase.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Der Mai macht alles neu. Dies trifft in diesem Jahr besonders auf den Markt der Kulturen zu. Das interkulturelle Fest wird um mehrere Veranstaltungen erweitert. Was den Besuchern geboten wird, verrät Rico Schwibs von der Aktion Zivilcourage.

Frage: Der 14. Markt der Kulturen wirft seine Schatten voraus. Herr Schwibs, Sie befinden sich jetzt sicher in der heißen Vorbereitungsphase, oder?

Rico Schwibs: Ja! Eine Besprechung jagt die andere. Zuerst trafen wir uns monatlich, dann aller 14 Tage und je mehr der Markt der Kulturen heranrückt, kommt das Organisationsteam wöchentlich zusammen. Denn alles soll reibungslos funktionieren, wenn wieder mehrere tausend Menschen auf dem Marktplatz erwartet werden, um sich von dem bunten Angebot an Informationsständen, dem elf-stündigen Bühnenprogramm und Kulinarischen aus aller Welt inspirieren zu lassen. Zudem kommen in diesem Jahr im Vorfeld einige Veranstaltungen hinzu wie ein Theaterstück, zwei Kinofilme und eine Lesung. Pirna möchte sich als offene Stadt präsentieren.

Der diesjährige Markt der Kulturen umfasst nicht nur das Fest am 28. Mai auf dem Pirnaer Marktplatz, sondern quasi eine Veranstaltungswoche. Was wird den Besuchern konkret geboten?

Uns war es wichtig, weitere Vereine mit eigenen Programmpunkten ins Boot zu holen. So bringt sich in diesem Jahr beispielsweise das Uniwerk mit ein. Dort findet am Mittwoch, 25. Mai, ein Filmabend statt. Gezeigt wird der Independent-Film „Der schwarze Nazi“, der aus Leipzig stammt und vor einem Monat veröffentlicht wurde. Am Sonnabend lädt das Uniwerk außerdem zur Abschlusssause ein. Wenn die letzten Töne auf der Bühne vor dem Rathaus verklingen und die Stände schließen, kann dort noch in die Nacht hinein getanzt werden.

Es sind zwei Filmabende geplant. Welcher Film läuft noch?

Am Vorabend zum Markt der Kulturen gibt es einen öffentlichen Filmabend im Innenhof des Binationalen Internats. In Zusammenarbeit mit dem Dresdner Filmfest „Move it“ zeigen wir den israelisch-französisch-deutschen Film „Mein Herz tanzt“. Das Drama handelt von einem hochbegabten Palästinenser der als erster Araber an einer israelischen Eliteschule in Jerusalem aufgenommen wird und thematisiert dabei das schwierige Verhältnis zwischen Israelis und Palästinensern und die gegenseitigen Vorurteile. Am Freitag, 27. Mai findet zudem eine Lesung in der Stadtbibliothek statt; am Tag zuvor inszenieren die Landesbühnen im Q24 das Theaterstück „Acts of Goodness“.

Gibt es einen roten Faden, der alle Veranstaltungen verbindet?

Das diesjährige Motto lautet „Freunde statt Fremde“. Grundthemen aller Einzelveranstaltung sind Flüchtlinge, In- und Ausländer sowie Völkerverständigung. In den vergangenen Monaten sind zahlreiche Menschen aus dem Süden zu uns gekommen. Mit dem interkulturellen Fest und dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, wollen wir ein Zeichen setzen, dass Pirna bunt ist. Damit sich alle näher kommen und besser kennenlernen, laden wir Einwohner, Gäste und Neuankömmlinge zu einem Bürgerfrühstück am Sonntagvormittag ein. Unsere Idee ist: Jeder bringt einen Tisch, Stühle und sein Lieblingsessen mit. Auf dem Markt wird dann eine große Tafel gebildet, wo man gemeinsam frühstückt und ins Gespräch kommt.

Gab es einen bestimmten Grund, warum der Markt der Kulturen in diesem Jahr um weitere Programmpunkte erweitert wird?

Nach 14 Jahren kann sich doch auch einmal was ändern. Dieser Gedanke wurde an uns von mehren Seiten herangetragen. Und Neuerungen können nicht schaden. Der Markt der Kulturen soll mehr als nur ein alternatives Stadtfest sein. Er soll die Menschen zum Mitmachen und Nachdenken animieren. Wir wollen den Bürgern mehr Kultur bieten und Bildungsangebote unterbreiten, damit Pirna sich kulturell noch weiter öffnet.

www.madeku.de

Von Silvio Kuhnert

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