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Bürgermeister und Landrat der Sächsischen Schweiz kritisieren Tillich und Merkel

Offener Brief Bürgermeister und Landrat der Sächsischen Schweiz kritisieren Tillich und Merkel

Mehrere Bürgermeister sowie der Landrat der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge haben sich mit einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Stanislaw Tillich (beide CDU) gegen die aktuelle Asyl-Praxis gewendet - mit einem Schönheitsfehler.

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Dresden. 36 Bürgermeister, Oberbürgermeister sowie der Landrat der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge haben sich mit einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Stanislaw Tillich (beide CDU) gegen die aktuelle Asyl-Praxis gewendet und den Bund zum Handeln aufgefordert.

In ihrem Schreiben kritisieren sie unter anderem mangelnde Kontrolle bei der Einreise, hohe Kosten bei Unterbringung und Versorgung sowie die ihrer Meinung nach steigende Gewaltbereitschaft unter Flüchtlingen und Bewohnern. Man sei an der Grenze des Möglichen und Leistbaren angelangt und fürchte nun, Turnhallen belegen zu müssen. Damit sei eine „weitere kritische Linie“ überschritten. „Die Akzeptanz für solche drastischen Schritte ist gering und sinkt spürbar weiter.“ Die Unterzeichner fordern schnellere Entscheidungen über Asylanträge, zügige Abschiebungen, Einreisekontrollen, mehr Personal bei Polizei und Asylbehörden sowie klare Kommunikation. „Es braucht wieder geregelte Abläufe in unserem Land.“

Allerdings: Wie eine Auflistung der Sächsischen Zeitung vor wenigen Tagen belegt, haben mehrere der unterschreibenden Bürgermeister bis heute nicht einen Flüchtling in ihrer Kommune aufgenommen. In Orten wie Kreischa, Dohna, Hohnstein oder Stolpen wird das Soll bisher zu Null Prozent erfüllt.

sl (mit dpa)

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