Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Google+
Bürgerinitiative pro Südumfahrung weist Lobby-Vermutung zurück

Bürgerinitiative pro Südumfahrung weist Lobby-Vermutung zurück

Die Bürgerinitiative (BI) "Pro Sächsische Schweiz - Südumfahrung Pirna jetzt!" weist die Vermutung, dass eine Lobby von Straßenbaufirmen hinter ihrer Gründung stecke, energisch von sich.

Pirna. Pirna . Die Bürgerinitiative (BI) "Pro Sächsische Schweiz - Südumfahrung Pirna jetzt!" weist die Vermutung, dass eine Lobby von Straßenbaufirmen hinter ihrer Gründung stecke, energisch von sich. "Wir werden von der "Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung" (GSV) nicht missbraucht. Im Gegenteil: Sie ist für uns Mittel zum Zweck und nicht wir von ihnen", sagte gestern BI-Mitbegründer Peter Liebers.

Die Initiative fordert, dass das Baurecht für den dritten Bauabschnitt der Ortsumgehung Pirna geschaffen, die langersehnte Südumfahrung auf der Prioritätenliste des Bundes belassen sowie der Bau so schnell wie möglich begonnen wird. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, startete die BI eine Unterschriftenaktion. Bereits knapp 10 000 Unterschriften hat sie gesammelt. Neben Bewohnern der Region gehören zu den Unterstützern ansässige Betriebe, Kommunen wie die Städte Pirna, Königstein und Bad Schandau, der Landrat, die Handwerkskammer Dresden, die Festung Königstein sowie das Klinikum Pirna.

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) behauptet in offenen Briefen u.a. an Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP), dass hinter der BI "nicht Bürger, sondern Straßenbaufirmen, die sich über ein geschicktes Versteckspiel neue Millionenaufträge erhoffen", stünden. "Die GSV ist ein Tarnverein, der deutschlandweit für die Gründung von Bürgerinitiativen pro Straßenbau sorgen soll, damit stets neue Bauaufträge erteilt werden", erklärte Lutz Dressler, Sprecher des VCD-Landesverbands. Ahnungslose Bürger würden zu Lobbyzwecken instrumentalisiert.

Die BI sei der GSV beigetreten. "Sie unterstützt seit vielen Jahren Bürgerinitiativen. Auf diese Erfahrungen wollen wir zurückgreifen z.B. bei Druckvorlagen für Plakate", informierte Liebers. Er will nicht ausschließen, dass unter den 250 Mitgliedern der 1980 ins Leben gerufenen Gesellschaft möglicherweise auch Straßenbau-Lobbyisten seien. Der VCD verkenne aber die Situation vor Ort. "Nicht Straßenbaufirmen, sondern wir Bürger wollen die Ortsumgehung und damit den Verkehr aus der Stadt Pirna heraus haben", betonte Liebers.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.11.2011

S. Kuhnert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

17.10.2017 - 09:37 Uhr

Dynamo-Coach Uwe Neuhaus kann sich derzeit vor personellen Alternativen kaum retten. Wer kommt in die Startelf, wer auf die Bank, wer muss auf die Tribüne?

mehr